Die älteren Gymnastinnen zeigen beim OWL-Cup ein hohes Niveau Reife Leistungen

Gütersloh-Isselhorst (WB). Der OWL-Cup ist traditionsgemäß der letzte Wettkampf der Rhythmischen Sportgymnastik im Kalenderjahr. Gleichzeitig eröffnet er die neue Wettkampfsaison und so sahen die Zuschauer und Kampfrichter am vergangenen Samstag in der Isselhorster Sporthalle schon viele neue Übungen, die die Gymnastinnen für das nächste Jahr zusammengestellt haben.

Von Kristina Scheibner
Beim OWL-Cup der Rhythmischen Sportgymnastik in der Meisterklasse konkurrenzlos: Milidija Usupova vom TV Isselhorst. »Das Niveau bei den ältesten Gymnastinnen war schon sehr gut«, lobt Gaufachwartin Verena Großeschallau.
Beim OWL-Cup der Rhythmischen Sportgymnastik in der Meisterklasse konkurrenzlos: Milidija Usupova vom TV Isselhorst. »Das Niveau bei den ältesten Gymnastinnen war schon sehr gut«, lobt Gaufachwartin Verena Großeschallau. Foto: Henrik Martinschledde

»Der OWL-Cup hat sich als Vorbereitungswettkampf fest etabliert und auch unsere Paderborner Gäste nutzen die Chance immer wieder gerne«, begrüßt die Gaufachwartin Verena Großeschallau die Testmöglichkeit bei diesem besonderen Wettkampf. Da alle Mädchen sich mitten in den Vorbereitungen befinden, werden nur zwei anstatt normal drei oder vier Übungen verlangt.

Schon die Jüngsten durften ihr Können unter Beweis stellen. In der Kinderleistungsklasse 9 Jahre zeigten die Mädchen eine Kür ohne Handgerät und die bundesweit geforderte Pflichtübung mit den Keulen. Nachdem die ersten drei Plätze an Starterinnen des Gastvereins SC Grün-Weiß Paderborn gingen, war Marina Albrecht vom Gütersloher TV die beste Gymnastin aus dem Kreis Gütersloh. Besonders in der Keulenübung überzeugte sie die Kampfrichter mit ihrer Gerätetechnik. In der KWK 10 Jahre siegte Josephine Franke vom TV Verl. Sie punktete in beiden Übungen mit ihren körpertechnischen Schwierigkeiten. Ihr folgten Elisa Naab (SC GW Paderborn) und Isabel Rohleder (TuS Friedrichsdorf) auf den Plätzen zwei und drei.

Das größte Starterfeld war in der Schülerwettkampfklasse vertreten. 15 Gymnastinnen zwischen zehn und zwölf Jahren zeigten ihre Übung ohne Handgerät und mit einem Gerät ihrer Wahl. Beste Starterin aus dem Kreis Gütersloh war Tugba Budak vom TV Isselhorst. Sie konnte ihre zwei Vorträge sauber und ohne größere Fehler präsentieren.

In der Juniorenwettkampfklasse waren die ersten drei Plätze hart umkämpft. Nachdem Isabell Grünwald (TV Isselhorst) nach mehreren Geräteverlusten in ihrer Keulenübung zunächst auf Rang drei lag, konnte sie sich mit der Übung mit dem Ball zurückkämpfen und mit einem hohen Schwierigkeitswert ihre Konkurrentinnen Nastasja Albrecht und Wiktoria Malinowska (beide TSVE Bielefeld) auf die Plätze verweisen.

Bei den erfahrensten Gymnastinnen in der Freien Wettkampfklasse sahen die Zuschauer tolle und kreative Choreografien. Mit ihren Kür Übungen mit dem Ball und den Keulen präsentierte sich Jana Albrecht (TSVE Bielefeld) schon sehr stabil. Mit ihren hohen körpertechnischen Schwierigkeiten erreichte sie die Tageshöchstpunktzahl von 22,00 Punkten. Platz zwei belegte die Isselhorsterin Annika Stenzel. Sie zeigte eine neue Choreografie mit den Keulen und konnte besonders im künstlerischen Wert punkten. Auf Platz drei folgte Michelle Kalinichenko (TSVE Bielefeld). Einzige Starterin in der Meisterklasse war Milidija Usupova (TV Isselhorst). Mit schwierigen Abwürfen in ihrer Reifenübung beeindruckte sie die Zuschauer. »Das Niveau bei den ältesten Gymnastinnen war schon sehr gut und ich freue mich, dass wir weiterhin so viele Gymnastinnen in den höchsten Altersklassen haben«, bewertete Gaufachwartin Verena Großeschallau die erfreulich hohe Teilnehmerzahl bei den Starterinnen über 14 Jahre.

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