Selbst acht Isselhorster spielen groß auf Bauchschmerzen unbegründet

Gütersloh-Isselhorst (WB). Der TV Isselhorst ist auch mit einer Minimalbesetzung kaum zu stoppen. Mit nur acht Feldspielern drückte der heimische Landesligist dem SC DJK Everswinkel sein Spiel auf und marschierte entschlossen zu einem 42:32 (22:17)-Erfolg. Beide Teams lieferten am Sonntagabend große Unterhaltung in Sachen Tempohandball.

Von Hendrik Christ
Niklas Reckmann überzeugt gegen Everswinkel mit fünf Toren als Rechtsaußen.
Niklas Reckmann überzeugt gegen Everswinkel mit fünf Toren als Rechtsaußen. Foto: Wotke

Die Vorzeichen für den Spitzenreiter gestalteten sich alles andere als rosig. Julian Höcker war beruflich auf einer Messe und fehlte als einziger etatmäßiger Kreisläufer. Zu den verletzten Maurice Grabmeir und Sebastian Ziemba gesellte sich auch Simon Hanneforth, der im Testspiel unter der Woche gegen Steinhagen umgeknickt war und sich wohl eine Bänderdehnung zugezogen hat. »Ich hatte vor dem Spieltag leichte Bauchschmerzen«, gestand Trainer Dirk Elschner.

Diese erwiese sich als unbegründet. Seine Mannschaft nahm die Situation an und lieferte eine konzentrierte Vorstellung, zu der jeder seinen Teil beitrug. Aber auch die Gäste hatten einen Anteil daran, dass die Zuschauer eine Landesliga-Partie auf hohem Niveau sahen. Bis zum 6:6 verlief es ausgeglichen, dann übernahmen die »Turner« allmählich das Kommando. In der ersten Hälfte verteidigte die TVI-Deckung in vielen Situationen zu passiv und ließ Gegentore aus der Mitte zu. »Wir wussten ja, was auf uns zukommt und haben die Everswinkeler Hauptprotagonisten besser in den Griff bekommen«, sah Elschner.

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