Danach wird das Derby vor 741 Zuschauern zusehends taktisch geprägt Halbe Stunde Marke Mehnert

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Mit Vollgas in die Liga! So steht es auf der Stadionzeitschrift. Darunter eine Karikatur, die Trainer Björn Mehnert und drei Spieler im Flammen speienden PS-Boliden zeigt. Eine halbe Stunde lang hat der SC Wiedenbrück beim Saisonauftakt am Samstag demonstriert, wie der schnelle Fußball Marke Mehnert aussehen kann. Am Ende muss er sich gegen den SV Rödinghausen aber mit einem 0:0 zufrieden geben.

Von Christian Bröder
In der Endphase des Auftaktspiels kann auch Joker Pierre Merkel (2. von links) das Angriffsspiel des SC Wiedenbrück nicht mehr beleben. Trainer Björn Mehnert (rechts) und sein Assistent Dirk Flock (2. von rechts) müssen sich mit dem 0:0 gegen Rödinghausen zufrieden geben.
In der Endphase des Auftaktspiels kann auch Joker Pierre Merkel (2. von links) das Angriffsspiel des SC Wiedenbrück nicht mehr beleben. Trainer Björn Mehnert (rechts) und sein Assistent Dirk Flock (2. von rechts) müssen sich mit dem 0:0 gegen Rödinghausen zufrieden geben.

»In der Phase hätten wir sie killen können!« Noch im Mannschaftskreis direkt nach dem Abpfiff des ostwestfälischen Regionalliga-Derbys erinnert der 40-jährige neue Wiedenbrücker Coach seine Spieler vor allem an das mit temporeiche Umschaltspiel in der starken Anfangsphase.

Vier Chancen bleiben ungenutzt

Da wird der Schuss von Stipe Batarilo zur Enke gelenkt (2.). Daniel Brinkmann verpasst nur knapp einen Kopfball (5.). Viktor Maiers Schuss wird im letzten Moment geblockt (9.). Und der quirlige Aygün Yildirim, der in der Spitze durch seine Schnelligkeit den Vorzug gegenüber Stoßstürmer Pierre Merkel erhält, rutscht völlig frei an einer Maßflanke des bärenstarken Rechtsverteidigers Marvin Büyüksakarya vorbei (26.).

Fünf Neuzugänge in der Startformation

Der SCW agiert mit fünf Neuzugängen in der Startelf entschlossen: Hinten stellen Robin Twyrdy und Julian Wolff den Ex-Verler Simon Engelmann kalt. In der Mitte überzeugt vor allem Neuzugang Yannick Geisler – mal als Ballverteiler, mal als kompromissloser Zerstörer von Angriffsbemühungen der Gäste. Vorne reibt sich Yildirim auf, bekommt es an diesem Tag aber auch mit einem exzellent aufgelegten Daniel Flottmann zu tun.

"

Ab der 32. Minute haben wir es aus der Hand gegeben,

Björn Mehnert

"

Dennoch: Wiedenbrück agiert aus einer guten Ordnung heraus und mit diszipliniertem Positions- und laufintensivem Angriffsspiel. Eigentlich läuft’s. »30 Minuten hat man gesehen, welche Qualität wir haben können. Einziges Manko: Wir haben vier gute Möglichkeiten, machen aber kein Tor«, bemängelt Mehnert und fügt hinzu: »Ab der 32. Minute haben wir es aus der Hand gegeben.« In der Tat kommen »die Grünen« um Trainer Alfred Nijhuis kurz vor der Pause besser rein...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 31. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.