SC Wiedenbrück beim 6:3 gegen Beckum zu sorglos – 0:1-Pleite gegen Preußen Probleme im Defensivverhalten

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Drei Wochen vor dem Saisonstart durchschreitet der SC Wiedenbrück sein erstes kleines Leistungs-Tal. Der 0:1-Niederlage am Samstag gegen Drittligist Preußen Münster hat der Fußball-Regionalligist am Sonntag zwar einen 6:3 (3:2)-Erfolg über den SC Roland Beckum folgen lassen, im Defensivverhalten kann der SCW allerdings nicht überzeugen.

Von Dirk Heidemann
Viktor Maier ist gegen den SC Roland Beckum ein belebendes Element in der Offensive des SC Wiedenbrück. Der Kirgise erzielt hier den Treffer zur 1:0-Führung, am Ende setzt sich der Fußball-Regionalligist gegen den benachbarten Westfalenligisten mit 6:3 durch.
Viktor Maier ist gegen den SC Roland Beckum ein belebendes Element in der Offensive des SC Wiedenbrück. Der Kirgise erzielt hier den Treffer zur 1:0-Führung, am Ende setzt sich der Fußball-Regionalligist gegen den benachbarten Westfalenligisten mit 6:3 durch. Foto: Wolfgang Wotke

»Einige haben nach unseren Siegen gegen Lotte und Osnabrück schon gedacht, wir wären längst weiter und es läuft von alleine. Doch wir haben gesehen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt«, bleibt SCW-Trainer Björn Mehnert allerdings weiter völlig unaufgeregt: »Ich bin realistisch. Unser Prozess wird auch in drei Wochen noch nicht zu Ende sein.«

Torwart Hölscher passt Torschütze Rasp in die Füße

Die schnelle 3:0-Führung nach nur neun Minuten gegen den SC Roland wirkte sich eher negativ auf die Wiedenbrücker aus. Zwei kapitale Böcke durch Torhüter Marcel Hölscher (Pass direkt in die Füße von Torschütze Manuel Rasp) sowie Innenverteidiger Julian Linnemann (Ballverlust an Jannik Tödtmann) führten bis zur 13. Minute zum 3:2. »Unser Umschaltspiel hat defensiv nicht gut funktioniert. Das fängt aber schon vorne an, wenn die Außen die Lücken nicht geschlossen bekommen«, analysierte Björn Mehnert. Mit dem Offensivspiel konnte der 40-Jährige hingegen lecker zufrieden sein. Stipe Batarilo scheint unter dem neuen Coach aufzublühen und spielte eine ebenso starke erste Halbzeit wie die Neuzugänge Viktor Maier sowie Kresimir Matovina. Eher unglücklich agierte hingegen Sturmspitze Aygün Yildirim.

Kanadier Edwini-Bonsu auf dem Prüfstand, Montag kommt Limaj

Nach der Pause brachte Björn Mehnert mit Randy Edwini-Bonsu seinen Gastspieler, der es auf zehn Länderspiele für die kanadische Nationalmannschaft (ein Tor) gebracht hat. »Seine Geschwindigkeit ist extrem, er hat auch gute Ansätze. Aber wir werden uns das genau überlegen«, sagte Mehnert über den Flügelstürmer. Der nächste Kandidat für die letzte noch vakante Position im Kader steht bereits in den Startlöchern: Am Montag wird Vesel Limaj an der Ems erwartet. Der 20-Jährige aus dem Kosovo steht noch beim österreichischen Drittligisten SV Horn unter Vertrag, wurde bei TeBe Berlin sowie Energie Cottbus ausgebildet und spielte anschließend für den Nord-Regionalligisten Hamburger SV II.

Am Samstag kassierte der SCW beim 0:1 (0:1) gegen den SC Preußen Münster seine erste Niederlage der Sommer-Vorbereitung.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 10. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.