Werte auf der Waage könnten zum Trainingsauftakt besser sein Kadertür des SC Verl steht offen

Verl (WB). Während sich Trainer Guerino Capretti bei 31 Grad Außentemperatur im kühlenden Schatten der Geschäftsstelle den Fragen der Pressevertreter stellt, geht es auch in der Kabine des SC Verl heiß her. Sein »Co« Maniyel Nergiz bittet die Spieler des Fußball-Regionalligisten auf die Waage. Das Resultat hätte offensichtlich besser ausfallen können. »Geht so«, sagt Nergiz über die von ihm festgestellten Werte.

Von Dirk Heidemann
Die bislang neun Neuzugänge des SC Verl mit Cihan Özkara (hinten von links), Markus Baum, Jan Klauke, Alexander Gockel, Mehmet Kurt sowie (vorne von links) Fabian Brosowski, Patrick Kurzen, Cellou Diallo und Benjamin Kolodzig.
Die bislang neun Neuzugänge des SC Verl mit Cihan Özkara (hinten von links), Markus Baum, Jan Klauke, Alexander Gockel, Mehmet Kurt sowie (vorne von links) Fabian Brosowski, Patrick Kurzen, Cellou Diallo und Benjamin Kolodzig. Foto: Ralf Weber

Sechs Wochen bleiben den Viertligakickern, um fit in die Saison 2017/18 starten zu können. Und dann wird ihnen wohl einiges abverlangt werden. »Ich erwarte eine ganz starke Liga und rechne nicht damit, dass es eine Mannschaft wie Sprockhövel geben wird, die weit abgeschlagen hinter den anderen landet«, sagt Capretti. Ein Saisonziel will der 35-Jährige erst nach der zweiten Meisterschaftspartie formulieren.

»Wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben und noch variabler spielen«, sagt Capretti, der die »eine oder andere Idee« hat, die er aber noch nicht verraten will. Nach der festen Zusage von Nico Hecker, nur die Vertragsunterschrift fehlt noch, umfasst der Kader derzeit 24 Spieler. Veränderungen in beide Richtungen sind allerdings noch möglich. »Wir schauen und das jetzt ganz genau an. Ich kann nichts ausschließen«, ist laut »Rino« die Tür für Zu- und Abgänge weiter offen. Im Fokus wird auch der einzige Trainingsgast stehen. Cinar Sansar vom Oberligisten FC Gütersloh stellt sich erneut an der Poststraße vor. »Es liegt an ihm«, legt Capretti die fußballerische Zukunft des 22-Jährigen in dessen Hände.

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