30. Pflüger-Triathlon in Harsewinkel mit 802 Athleten ausgebucht 3000 Euro Preisgeld lockt die Iron-Männer

Harsewinkel (robi). Durch einen späten Meldeansturm im Mai ist der Pflüger-Triathlon, der am Sonntag in 30. Auflage rund um das Harsewinkeler Freibad ausgetragen wird, am Ende doch noch voll geworden. »Ausgebucht« heißt es seit dieser Woche bei Trispeed Marienfeld.

Vorjahressieger Till Schramm, hier mit seinem Sohn Theo, bekommt es beim 30. Triathlon in Harsewinkel mit sehr starker Konkurrenz aus dem Ironman-Lager zu tun.
Vorjahressieger Till Schramm, hier mit seinem Sohn Theo, bekommt es beim 30. Triathlon in Harsewinkel mit sehr starker Konkurrenz aus dem Ironman-Lager zu tun. Foto: Markus Nieländer

802 Dreikämpfer nehmen die Veranstaltung mit den vier Distanzen in Angriff. Mit Spannung wird die Entscheidung auf der Mitteldistanz erwartet: Vorjahressieger Till Schramm (Team Alpecin) trifft auf einige sehr gute Mitstreiter. Drei inzwischen auf die Ironman-Distanz gewechselte frühere »Sprinter« dürften Schramm das Leben schwer machen: Alex Brämer (33 Jahre, 1. Tri-Club Paderborn, Kurzdistanz-Sieger 2013) kommt mit einer 8:44:55-Stunden-Empfehlung vom IM-Kopenhagen 2016. Alexander Schilling (29, Pro Triathlon Team KTT 01 Köln) gar mit einer 8:16:24 Stunden von der Challenge Barcelona. Und mit Peter Seidel (29, Team Orthim, Bestzeit 8:32:04 Stunden) ist der Thüringische Rekordhalter am Start. Till Schramm (31) hat seit dem Harsewinkel-Sieg ebenfalls weitere Erfolge eingefahren: Der zweifache Sieger des Ostsee-Man war im Dezember 14. mit 8:40:59 Stunden beim Ironman Australia. »Das Preisgeld wirkt«, sagt Organisator Robert Becker. Erstmals werden dank Sponsorenunterstützung 3000 Euro ausgeschüttet, 600 bekommt der Sieger.

Bei den Frauen ist Vorjahressiegerin Katja Konschak (Team Orthim) wieder dabei. Nach ihrem Erfolg von Harsewinkel holte sich die 38-Jährige in Frankfurt die Ironman-Vize-Europameisterschaft in einer Traumzeit von 9:09:58. Drei dürften sich um Platz zwei bewerben: Ellen Rohring (1. Tri-Club Paderborn), Stefanie Schillings (TRC Essen) und Birke Thielen (Mühlheim Kärlich).

Lokalmatador Heiko Lewanzik (Trispeed Marienfeld), im letzten Jahr Zweiter auf der Mitteldistanz, tritt mit dem Marienfelder Quartett in der Regionalliga an (Start um 14.30 Uhr). Die Marienfelder, Oberliga-Meister 2016, treten als Aufsteiger in Bestbesetzung an. Weil Lewanzik seinen Trainings- und Lehrerkollegen Jens Althaus (29) motivieren konnte, hat das Team trotz des Abgangs von Daniel Roggenland (zum Zweitligisten Witten) kaum an Klasse verloren. Mit Tim Zudrop, zuletzt Dritter in Oelde, und dem stark verbesserten Claas Bradler sind die Marienfelder auf den übrigen Positionen top aufgestellt.

Spannend wird der Saisonauftakt auch für die Verler Männer, die mit David Smyrek, Detlef Pähler, Thomas Rampsel und Uwe Schnell ins Regionalliga-Rennen gehen. Für den ASV Duisburg tritt mit Zweitstartrecht Trispeed-Dreikämpfer Tobias Jazbec an.

Zwei heimische Teams sind in der Verbandsliga Nord (14 Uhr) mit von der Partie. Sebastian Tigges, Daniel Erb, Uwe Gennet und Gerhard Schlüter gehen für das Tri-Sport-Team Verl II an den Start. Hendrik Selinger, Holger Schluckebier, Michael Mettenmeyer und Mario Frisch kämpfen für das 1. Tri-Team des Gütersloher TV.

In der Frauen-Regionalliga sind die Mannschaften von Trispeed (mit Vanessa Bradler, Svea Lüdorff und Milena Kleine) sowie des Tri-Teams Gütersloh (mit Christiane Simm, Christine Demuth und Katja Friesecke) mit dabei.

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