Gütersloher Futsal Freakz treffen schon Samstag auf Sennestadt DFB durchkreuzt Plan: Pokalfinale vorgezogen

Gütersloh (WB). Schon das Erreichen des Endspiels um den Westdeutschen Pokal ist der größte Erfolg in ihrer noch jungen Vereinsgeschichte. Diesen hätten die Futsal Freakz Gütersloh am 10. Juni gerne mit dem Gewinn gekrönt. Da die Futsal-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aber für diesen Zeitraum einen Lehrgang absolviert, findet des große Finale nun bereits an diesem Samstag statt.

Von Christian Bröder
Die Futsal Freakz Gütersloh, hier Spielertrainer Robert Ljubic (von links), Gabriel Oliveira da Costa und Bruno Lopez de Moura (Nr. 12), wollen im Finale am Samstag wieder jubeln.
Die Futsal Freakz Gütersloh, hier Spielertrainer Robert Ljubic (von links), Gabriel Oliveira da Costa und Bruno Lopez de Moura (Nr. 12), wollen im Finale am Samstag wieder jubeln. Foto: Uwe Caspar

Um 18 Uhr treffen die Freakz in der Sporthalle des Reinhard-Mohn-Berufskollegs auf den amtierenden westdeutschen Meister MCH Futsal Club Sennestadt. Die Bielefelder haben mit Ex-FCG-Spieler Vidoje Matic (21), Ibrahim Kalemci (24), Muhammet Sözer (22) drei Futsal-Nationalspieler an Bord. Sie hätten den Gästen eine Woche später gefehlt, weshalb die Partie nun vorgezogen worden ist.

"

Ich habe allein am Dienstag fast zwölf Stunden rumtelefoniert.

Jürgen Wittwer

"

Für Jürgen Wittwer (60), den 1. Vorsitzenden des Gastgebers, ist die kurzfristige Terminverschiebung mit viel Stress verbunden: Die Halle musste bei der Stadt »umgebucht«, der Gegner und die eignen Mannschaft informiert werden. Helfer sind ausgefallen. Ehrengäste wie Landrat Sven-Georg Adenauer, Dr. Niels Lange (WDFV) oder Uli Clemens (FLVW) mussten verständigt werden. »Ich habe allein am Dienstag fast zwölf Stunden rumtelefoniert«, so Wittwer. Der enorme Aufwand soll nicht unbelohnt bleiben.

Nur allzugern würde das Sensationsteam der bisherigen Pokalsaison um Trainer Robert Ljubic, der einst selbst im kroatischen Jugendnationalteam gespielt hat, die nächste Überraschung schaffen.

Holzpfosten, Panther und Lions flogen gegen Gütersloh raus

Im Halbfinale warfen die Gütersloher Holzpfosten Schwerte mit Ex-Freak Sandro Jurado Garcia (Wittwer: »Seine Trikotnummer sieben haben wir seit seinem Abgang nicht mehr vergeben.«) mit 6:1 raus. Vorher mussten mit dem SC Aachen (4:0), den Futsal Panther Köln (4:3) und den Bonner Futsal Lion (10:6) ebenfalls klassenhöhere Teams dran glauben.

Nun steht der 2015 offiziell gegründete Verein mit 40 Mitgliedern erstmals in seiner Historie im westdeutschen Pokalfinale. »Dieses Endspiel ist höher zu bewerten als alles andere, was wir bislang erreicht haben«, erklärt Jürgen Wittwer.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 1. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.