Durch die Rettung des FC Gütersloh ist kein Platz frei Verler Relegationsspiel ist ersatzlos gestrichen

Kreis Gütersloh (WB). Durch die finanzielle Rettung des Fußball-Oberligisten FC Gütersloh ist das Aufstiegsgeschehen in den unteren Spielklassen beeinträchtigt worden. Ein Leidtragender der Auswirkungen ist die U 23 des SC Verl. Deren Relegationsrunde der Landesliga-Vizemeister ist ersatzlos gestrichen worden.

Von Christian Bröder
2016 haben Karwan Derwisch und der SC Verl II in der Relegation mit 2:5 gegen Lennestadt und zuvor 0:1 gegen Roxel verloren. Dieses Jahr wird es gar nicht erst so weit kommen.
2016 haben Karwan Derwisch und der SC Verl II in der Relegation mit 2:5 gegen Lennestadt und zuvor 0:1 gegen Roxel verloren. Dieses Jahr wird es gar nicht erst so weit kommen. Foto: Jan Gruhn

Eigentlich wäre der Landesligazweite der Staffel I des scheidenden Trainers Robert Mainka am Donnerstag um 18.45 Uhr im Willi-Hafer-Stadion in Werl auf den SV Sodingen, den Tabellenzweiten der Staffel III, getroffen. Der Gewinner hätte im Anschluss daran gegen den Sieger aus der Begegnung der anderen Rangzweiten FSV Werdohl (Staffel II) und SC Münster (Staffel IV) um einen freien Platz in der Westfalenliga gespielt. Doch die komplette Spielrunde ist hinfällig.

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Dadurch, dass der FCG die drohende Insolvenz abwenden konnte, spielt er aber auch in der Saison 2017/18 in der Oberliga. Das wirkt sich dementsprechend in die Spielklassen darunter aus

Friedhelm Spey

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Hintergrund: Für einen weiteren Aufsteiger ist in der 6. Liga schlichtweg kein Platz mehr frei! Ihn hätte es ohnehin nur für den Fall gegeben, dass der FC Gütersloh seine Spielklassenzugehörigkeit in der Oberliga verloren hätte. »Dadurch, dass der FCG die drohende Insolvenz abwenden konnte, spielt er aber auch in der Saison 2017/18 in der Oberliga. Das wirkt sich dementsprechend in die Spielklassen darunter aus«, erklärt Staffelleiter Friedhelm Spey aus Hüllhorst.

Die Situation: Da aus der Regionalliga West vier Vereine (RW Ahlen, FC Schalke U 23, TSG Sprockhövel, Sportfreunde Siegen) in die Oberliga Westfalen runter müssen, kommt es dort zum vermehrten Abstieg. Statt zwei müssen insgesamt vier Vereine den Gang in die Westfalenliga antreten, nämlich SuS Neuenkirchen, SC Roland Beckum, SuS Stadtlohn und SpVgg. Erkenschwick.

Situation der U 21 des SC Paderborn ist ungewiss

Ungewiss: Der SC Paderborn soll vorhaben, seine U 21 aus der Oberliga abzumelden. Dies gilt aber wohl nur für den Fall, dass er in die 4. Liga runter muss, was aktuell wieder offen ist. »Würde die Paderborner Reserve jetzt abgemeldet werden, stünde sie als erster Absteiger der neuen Saison fest«, erklärt Hans-Dieter Schnippe. Der Rheinenser ist Leiter der beiden Westfalenliga-Staffeln I und II. Aus ihnen steigen jeweils der Meister auf und drei Vereine ab. Somit gehen auch nur die Meister der vier Landesliga-Staffeln hoch.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch, 31. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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