Nach der Rettung des Clubs steht nun die Kaderzusammenstellung an FC Gütersloh: Japaner und fünf Neue im Visier

Gütersloh (WB/cbr). Statt des allerletzten Spiels in der Geschichte des FC Gütersloh, das am Sonntag (15 Uhr) unter dieser Bezeichnung beim SC Roland Beckum zu steigen drohte, steht beim Abstiegskandidaten nun schlicht das letzte Saisonspiel an. Und die Vorbereitungen für die nächste Saison nach der Rettung de Clubs laufen bereits.

Marc Hunt (links) und Fatmir Vata.
Marc Hunt (links) und Fatmir Vata. Foto: Wolfgang Wotke

Zuvor hat Trainer Fatmir Vata am Freitagabend mit breitem Grinsen das Abschlusstraining geleitet, während der Pressekonferenz bei Roggenkamp im Überschwang der Gefühle Glückwünsche an alles und jeden (»Die Zuschauer, die Fans, der Insolvenzverwalter, die Medien...«) verteilt und im besten Stile Giovanni Trappatonis die Rettung kommentiert: »Es gibt in Deutschland ein Sprichwort: Ohne Moos nix los. Hier ist es anders: Ohne Moos ist etwas geworden«, so der 45-Jährige, der im Nachgang auch noch einmal Andre Niermann lobte: »Ohne ihn würde ich hier heute bestimmt nicht sitzen«.

Kaderzusammenstellung beschäftigt Trainer

Der Ex-Profi hält dem FCG, genau wie sein Co-Trainer Marc Hunt, auch in der kommenden Saison die Treue. Beide werden fortan fieberhaft mit der Kaderzusammenstellung beschäftigt sein. Der stehe zwar schon etwa zu 80 Prozent, doch erst mit der feststehenden Rettung könne man in die finalen Planungen gehen. In denen spielen nach Informationen des WESTFALEN-BLATTES auch zwei Regionalligaspieler und drei Oberliga-Akteure, aus Paderborn, Lippstadt und Bielefeld, eine Rolle. Zudem befindet sich seit einiger Zeit der japanische Torhüter Leo Hisamatsu im Probetraining. »Er ist eine japanische Katze, haben die Jungs gesagt. Beim Trainingsauftakt am 3. Juli soll er dabei sein«, erklärt Fatmir Vata.

Im letzten Saisonspiel beim SC Roland muss der Trainer auf einige Akteure verzichten. Unter anderem fallen Khalil Rhilane (verletzt), Turgay Gemicibasi (10. Gelbe Karte) und Fatih Gürer (beruflich bedingt) aus. Ebenfalls fehlen Simon Schubert und der im Urlaub weilende Torhüter Yannick Ellguth. »Deshalb werden wir Lars Schröder als zweiten Torhüter dabei haben«, erklärt Fatmir Vata, der seinen Jungs noch einmal einen Kraftakt abverlangt. Schließlich will sich beim bereits geretteten FCG keiner nachsagen lassen, negativ in den Abstiegskampf eingegriffen zu haben.

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