Nach drei verlorenen Endspiele in Serie: Mittwochabend will Taverna den Kreispokal holen Sind für Spexard aller guten Dinge vier?

Kreis Gütersloh (WB). Das Siegerbier aus dem XXL-Glas haben sich 2014 die Fußballer des FC Gütersloh schmecken lassen. 2015 jubelte Rot-Weiß Mastholte, 2016 wieder der FCG. Stets ist der SV Spexard in den vergangenen drei Jahren der Leidtragende im Kreispokal-Endspiel gewesen. Am Mittwoch ab 18.30 Uhr in der TSG-Kampfbahn soll sich das Blatt wenden. »Jetzt sind wir dran«, kündigt SVS-Trainer Giovanni Taverna für das Finale an. Dafür muss beim Außenseiter FSC Rheda von Coach Sebastian Monert gewonnen werden.

Von Christian Bröder
25. Mai 2016: Der Blick von Giovanni Taverna geht zu Boden. Sein SVS verliert daheim mit 2:3 gegen den FC Gütersloh.
25. Mai 2016: Der Blick von Giovanni Taverna geht zu Boden. Sein SVS verliert daheim mit 2:3 gegen den FC Gütersloh. Foto: Dünhölter

Sind für den Westfalenligisten aus Spexard aller guten Dinge vier? Taverna ist sich ziemlich sicher: »Ja! Ich habe keinen Grund daran zu zweifeln: Wir spielen zwei Klassen höher, haben mehr Qualität, die Spieler brennen und entscheiden es in 90 Minuten.« Markige Worte des 44-Jährigen, der im Vorjahr herbe enttäuscht über das 2:3 nach 2:1-Führung gegen den FCG gewesen ist.

Teammanager Rickmann hat zwei Personalien parat

Daran erinnert sich auch Klaus Rickmann nur ungern: »Das war sehr bitter, weil ich uns eigentlich gleichwertig gesehen habe.« Der SVS-Teammanager hat vorm Finale in der Fremde noch zwei Personalien parat: Kroate Ivan Skara wird wohl doch bei den »Spechten« bleiben und verlängert ebenso für ein Jahr wie Ilja Nepke.

Trainer Taverna, der seine mit dem extra aus Cuxhaven angereisten Stefan Forthaus versehene Endspiel-Elf im 4-3-3 agieren lässt, wünscht sich für sein vorletztes Spiel »einen schönen Abschluss«. Für sein endgültiges Servus kehrt der Ex-Regionalligaspieler übrigens noch mal auf den Rasen zurück: Taverna will am Sonntag gegen Schermbeck selber mitspielen: »Wenn meine Wade hält, wuchte ich meinen Astralkörper auf den Platz.« Zuvor soll gefeiert werden: Gelingt heute der Pokalsieg, kehren die rot-weißen Kicker in der Vereinskneipe Spexarder Krug ein.

Sebastian Monert erlebt sein letztes Heimspiel als FSC-Trainer

Allerdings ist auch der FSC Rheda sehr daran interessiert, die 80 Liter Pils-Prämie, die Wettbewerbs-Sponsor Krombacher jedem Finalisten garantiert, auf 100 Liter für den Sieger zu erhöhen und den Pokal einzuheimsen. Für Sebastian Monert wird das »Finale dahoam« gar ein ganz besonderes. Es ist nach dreieinhalb Jahren das letzte Heimspiel, dass der 35-Jährige als Trainer des Bezirksligisten erlebt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch, 24. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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