FSV Gütersloh feiert beim 8:1 (3:0) den höchsten Saisonsieg Kantersieg an der Waterkant

Bramfeld (WB). Heißhunger im hohen Norden: Der Appetit auf Tore ist den Fußballerinnen des FSV Gütersloh im Schlussspurt der 2. Bundesliga Nord kaum zu nehmen. Beim Ligaletzten und bereits als Absteiger feststehenden Bramfelder SV-Hamburg hat das Team von Britta Hainke gestern ordentlich »gefuttert«. Mit 8:1 (3:0) werden die »Deerns« aus ihrer Sportstätte am Gropiusring geschossen. Der höchste Saisonsieg ist ganz nach dem Geschmack der Gütersloher Trainerin.

Von Christian Bröder
Birgitta Schmücker erzielt beim 8:1-Kantersieg an der Waterkant zwei Treffer für den FSV Gütersloh.
Birgitta Schmücker erzielt beim 8:1-Kantersieg an der Waterkant zwei Treffer für den FSV Gütersloh. Foto: Wolfgang Wotke
"

Sie sind schon besser geworden als im Hinspiel. Wir aber auch.

Britta Hainke

"

»Eigentlich war die Partie zur Halbzeit entschieden. Mit hat aber vor allem gefallen, dass wir das Resultat danach nicht nur verwaltet haben«, erklärt die 49-Jährige. Ihr Spielerinnen setzen eine beeindruckende Serie fort: Sechs Spiele, sechs Siege, 23:4 Tore stehen nach den jüngsten Auftritten zu Buche!

Allerdings sollte dabei nicht unerwähnt bleiben, dass Absteiger Bramfeld (drei Punkte, 17:86 Tore) in einer anderen Liga spielt. »Klar, die Tabelle lügt ja nicht. Sie sind schon besser geworden als im Hinspiel. Wir aber auch«, sagt Britta Hainke, die ihre Startelf unverändert lässt.

Marie Pollmann erzielt drei, Birgitta Schmücker zwei Treffer

Früh steckt Geldona Morina durch die Schnittstelle auf Marie Pollmann durch und Spielmacherin erzielt das erste ihrer drei Tore (7./33./62.). Der Gast aus Gütersloh drückt weiter erfolgreich, darf nach einem 18-Meter-Linksschuss in den Giebel von Birgitta Schmücker das 2:0 (13.) bejubeln. Er profitiert aber insgesamt auch von den individuellen Mängeln der Bramfelderinnen.

"

Fünf der acht Tore sind doch Geschenke gewesen.

Manuel Alpers

"

»Fünf der acht Tore sind doch Geschenke gewesen«, beklagt sich mit Manuel Alpers der Co-Trainer des Hamburger Stadtteilklubs, für den es gar mal Gedankenspieler von einer Fusion mit dem FC St. Pauli gegeben hat. Aktuell sei die Gesamtsituation schwierig, die Mannschaft aber trotz des Abstiegs intakt, wie Alpers betont.

Dennoch sind die »Deerns« nicht vor weiteren Gegentreffern gefeit...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 8. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.