Spieler zufrieden, Trainer nicht: Für den FCG ist im Derby mehr drin Nur Vata gibt 100 Prozent

Bielefeld (WB). Hätten die Fußballer des FC Gütersloh während der 90 Derbyminuten auf der Rußheide nur halb so viel Energie aufgebracht, wie ihr kaum zu beruhigender Trainer Fatmir Vata nach dem Spiel, dann wäre für den Oberligisten bei der U 23 von Arminia Bielefeld deutlich mehr herausgesprungen als ein 0:0.

Von Dirk Heidemann
Matthäus Wieckowicz (rechts) räumt in der Rußheide ab und hindert hier Allan Firmino Dantas erfolgreich an einem Vorstoß. Die kompakt stehenden Gütersloher verdienten sich das Remis, mit etwas mehr Mut wären drei Punkte drin gewesen.
Matthäus Wieckowicz (rechts) räumt in der Rußheide ab und hindert hier Allan Firmino Dantas erfolgreich an einem Vorstoß. Die kompakt stehenden Gütersloher verdienten sich das Remis, mit etwas mehr Mut wären drei Punkte drin gewesen. Foto: Hans-Werner Büscher

Während sich Spieler und Zuschauer mit dem leistungsgerechten Remis einverstanden zeigten, war es genau diese Reaktion, die Vata auf die Palme brachten. »Wie kann man mit diesem 0:0 zufrieden sein? Ich ärgere mich und habe eine richtige Krawatte, denn Arminia war zu schlagen«, sagte der FCG-Coach und sprach von zwei verlorenen Punkten.

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Arminia steht nur hinten drin, aber wir machen überhaupt keinen Druck. Respekt hin oder her, aber über 90 Minuten war das zu wenig, weil wir zu passiv waren

Fatmir Vata

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»Arminia steht nur hinten drin, aber wir machen überhaupt keinen Druck. Respekt hin oder her, aber über 90 Minuten war das zu wenig, weil wir zu passiv waren«, schimpfte der aufgebrachte Albaner. Das Feuer, das in Vata brannte, loderte zuvor nicht einmal auf dem Rasen.

420 Zuschauer – stattliche Kulisse, unspektakuläres Spiel

Die unspektakuläre Partie vor der stattlichen Kulisse von 420 Zuschauern hatte kaum Höhepunkte. Nach einer 15-minütigen Drangphase ohne nennenswerte Abschlüsse der Arminia machte sich der FCG erstmals auf in Richtung gegnerisches Tor. Zwei Eckstöße von Jannis Flaskamp brachten sofort Gefahr. Den ersten, direkt auf den Bielefelder Kasten gezogenen, lenkte DSC-Schlussmann Nino vom Kofe über die Querlatte. Eckball Nummer zwei landete am langen Pfosten bei Simon Schubert, der per Kopf für Sinan Karadag auflegte – doch der aufgerückte Abwehrspieler kam in der 18. Minute einen Schritt zu spät.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 27. März, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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