2. Frauen-Bundesliga: FSV Gütersloh gastiert beim BV Cloppenburg Viele Fragezeichen auf und neben dem Platz

Gütersloh (WB). Liegt der Unterschied im Leistungsvermögen zwischen den Fußballerinnen des Tabellenfünften FSV Gütersloh (19 Punkte) und dem drittplatzierten Ballspielverein Cloppenburg (31) wirklich bei zwölf Punkten, wie es die aktuelle Tabelle der 2. Bundesliga Nord ausdrückt. Dies können beide Vereine am Sonntag (14 Uhr) in der Time-Partner-Arena in Cloppenburg unter Beweis stellen.

Von Christian Bröder
Marina Hermes vom FSV Gütersloh laboriert an einer Einblutung im Knie.
Marina Hermes vom FSV Gütersloh laboriert an einer Einblutung im Knie. Foto: Wolfgang Wotke

Ansonsten gibt es vor dem 14. Spieltag einige Fragezeichen um den Klub aus der Tönnies-Arena. Was läuft auf dem Platz? Oder besser: Wer? Zwar waren Magdalena Richter (OP) und Melanie Ott (Herzmuskelentzündung) schon genesen, doch eine Erkältung lässt ihre Einsätze ebenso fraglich erscheinen wie den von Katrin Posdorfer. Ebenso offen ist, ob Marina Hermes spielt. Die Spielführerin leidet unter einer Einblutung im Knie.

Zu Gast beim Titelkandidaten mit Toptorjägerin

»Es sind einige Fragezeichen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau«, sagt Trainerin Britta Hainke. Das Team ihrer Kollegin Tanja Schulte will nach wie vor um den Titel mitspielen und stellt mit Agnieszka Winczo (16 Treffer) die Liga-Toptorjägerin.

Möglicher Vorteil für den FSV: Cloppenburg hat bereits am Mittwoch gespielt und beim 0:2 im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bundesligist Bayer Leverkusen reichlich Kraft gelassen. »Deshalb wollen wir versuchen, sie ein wenig zu ärgern«, sagt Michael Horstkötter.

Ob Britta Hainke bleibt, ist weiter hoffen

Der FSV-Geschäftsführer wollte sich am Freitag mit Britta Hainke zu einer Unterredung bezüglich der Saison 2017/18 treffen. Ob die 48-Jährige im Amt bleibt, steht indes noch nicht fest. Hainke selbst sagt: »Es gibt viele Fragezeichen, was Ausrichtung, Ziele und die finanzielle Situation angeht. Das Team muss sicher verstärkt werden. Man kann nicht alles in einem Gespräch klären.«

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