Schwaches Niveau, kaum Tore und Zuschauer – Trainer regen Reform an Emotionen nur fürs Siegerfoto!

Rheda-Wiedenbrück(WB). Geschlagene siebeneinhalb Stunden dauert gestern der 12. Radio-Gütersloh-Cup. Am Ende ist selbst der hart gesottenste Fan bedient: Gerade einmal sieben Tore fallen beim seltsam unaufgeregten Fußball-Vorbereitungsturnier aus dem Spiel heraus. Insgesamt ist das Niveau schwach und die Resonanz mit 430 Zuschauern mager. Im Freibad nebenan herrscht mehr Stimmung! Fetten Jubel gibt’s am Ende nur für die Pressefotografen.

Von Dirk Heidemann und Christian Bröder       
Ganz am Ende wird gejubelt: Die Regionalliga-Fußballer des SC Wiedenbrück sichern sich zum fünften Mal den Sieg beim Radio-Gütersloh-Cup.
Ganz am Ende wird gejubelt: Die Regionalliga-Fußballer des SC Wiedenbrück sichern sich zum fünften Mal den Sieg beim Radio-Gütersloh-Cup. Foto: Carsten Borgmeier

Während die Regionalliga-Spieler des SC Wiedenbrück nach dem 4:2 im finalen Elfmeterschießen über den SC Verl wenigstens ihren fünften Turniersieg feiern, ledern die beiden Endspiel-Trainer ordentlich ab. »Wenig Zuschauer, keine Atmosphäre, das Turnier ist nur so dahingeplätschert. Man muss es überdenken. Meine Anregung wäre, hier raus eine Abendveranstaltung zu machen«, erklärt SCW-Coach Alfons Beckstedde. Sein Kollege, der Verler Co-Trainer Andreas Pavkovic, bläst auf dem Feld ins selbe Horn und wird konkret: »Die beiden ranghöchsten Teams im Kreis spielen im Finale und 18 Fans gucken zu. Das raubt den Jungs natürlich die Motivation. Eben war Totenstille. Ich dachte, ich wäre auf dem Friedhof. Man sollte überlegen, das Turnier freitagabends unter Flutlicht aufzuziehen.«

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 18. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh

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