Przybilla und Co. beim Wiedenbrücker Staffelmarathon zu schnell für den Rest DJK Gütersloh dominiert im Flora-Park

Rheda-Wiedenbrück (WB). Zwei furiose Siege für die DJK Gütersloh: Beim vierten Wiedenbrücker Staffelmarathon holt sich das Männerteam in 2:21:09 Stunden und fünf Minuten Vorsprung auf seine Verfolger den Titel. Auch die Mixed-Mannschaft steht ganz oben auf dem Treppchen beim Wettkampf rund ums Reethus.

Von Jan Gruhn
Foto: Wolfgang Wotke

In der Damenwertung des Staffelmarathons, ausgerichtet von der LG Burg, geht der Titel allerdings in den benachbarten Kreis Warendorf: Die LV Oelde 1 (2:57:49) hat die 20 zu absolvierenden Runden zuerst hinter sich. »Die Stimmung war super, die Qualität der Strecke okay«, kann Schlussläuferin Angelika Zolthoff schon kurz nach dem Zieleinlauf wieder berichten. In dieser Klasse haben die Läuferinnen der DJK Gütersloh das Nachsehen, sie landen nur auf Rang zwei (3:06:24). Dahinter reihen sich »Teutos Beste« (3:15:56) mit deutlichem Abstand ein.

Da haben sich die DJK-Läuferkollegen aus dem Mixed-Team, für das auch die zurzeit schnellste Frau im Kreis – Michelle Rannacher – startet, besser geschlagen (2:35:35). Sie verwiesen Laufspaß SW Sende (2:38:00) und die LG Oelde/Wadersloh (2:46:49) auf die Plätze.

Für Roland Przybilla und das DJK-Männerteam I war es nach eigener Aussage »ein gutes Training.« Von Beginn an dominierten Oliver Knufinke, Ferhad Sino, Sven Clasbrummel, Julian Borgelt, Felix Reckendrees, Philipp Gerdsmeier und Przybilla das Feld. »Die Maschinen« (2:26:25) auf Platz zwei und die »LVO – Die MANNIschaft« (2:27:32) auf Rang drei können die schon im Vorfeld favorisierten Spitzenläufer nicht ärgern. »Wir wollten vor dem Regen fertig werden, deshalb waren wir so schnell«, scherzt Teamchef Przybilla. Glück für alle Läufer: Der Wolkenbruch bleibt aus. »Nächstes Jahr wollen wir dann den Streckenrekord angreifen. Obwohl zwischen ›wollen‹ und ›können‹ ein Unterschied besteht«, unkt der DJK-Mann weiter.

In der Firmenwertung setzte sich die Teckentrup Runners (2:47:37) durch. Über den insgesamt dritten Sieg der Truppe beim Staffelmarathon freut sich besonders Schlussläufer Torsten Welschoff, der schon etwa 400 Meter vor dem Ziel von seinen Arbeitskollegen das verdiente, kalte Siegerbier in die Hand gedrückt bekommt. »Ich habe super Kollegen!«

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