Ex-Erfurter Wlotzka verstärkt jetzt den A-Jugend-Westfalenligisten SC Verl »Connor fiel vom Himmel«

Verl (WB). Was für ein tragischer Saisonausklang: Nur ein Tor fehlte den A-Junioren des SC Verl, um den großen Sprung in die Bundesliga perfekt zu machen. Das wäre ein Novum in der Vereinsgeschichte  gewesen. »Klar war zunächst der Frust  groß. Doch die Enttäuschung hat sich längst gelegt. Der hauchdünn verpasste Aufstieg animiert uns, noch akribischer zu arbeiten«, schaut Trainer Robert Mainka nur nach vorne.

Von Uwe Caspar
Viele neue Gesichter bei den Fußball-A-Junioren des SC Verl, die in der Westfalenliga kicken. Von links: Sefa Iscan (RW Ahlen), Kevin Oschinski (SC Paderborn), Anton Heinz (Arminia Bielefeld), Jannik Tödtmann (VfL Theesen), Tim Sonnenberg (Arminia Bielefeld), Ozan Kir (Brakel), Kevin Koch (Brakel), Nico Hammelmann (RW Ahlen), Jannik Sieker (VfL Theesen), Marc Pape (RW Ahlen),  Connor Wlotzka (RW Erfurt) und Noel Isleyen (SC Paderborn). Kniend von links:  Betreuer Thorsten Rohde, Cheftrainer Robert Mainka und Co-Trainer Udo Hauschild.
Viele neue Gesichter bei den Fußball-A-Junioren des SC Verl, die in der Westfalenliga kicken. Von links: Sefa Iscan (RW Ahlen), Kevin Oschinski (SC Paderborn), Anton Heinz (Arminia Bielefeld), Jannik Tödtmann (VfL Theesen), Tim Sonnenberg (Arminia Bielefeld), Ozan Kir (Brakel), Kevin Koch (Brakel), Nico Hammelmann (RW Ahlen), Jannik Sieker (VfL Theesen), Marc Pape (RW Ahlen), Connor Wlotzka (RW Erfurt) und Noel Isleyen (SC Paderborn). Kniend von links: Betreuer Thorsten Rohde, Cheftrainer Robert Mainka und Co-Trainer Udo Hauschild. Foto: Uwe Caspar

Neuer Anlauf des Vizemeisters in der Westfalenliga – mit einem stark veränderten  Aufgebot: Nur sieben Spieler sind geblieben. Sieben weitere aus der U17 und zwölf externe Akteure komplettieren den 26-köpfigen Kader. Die drei Vereinsbullis sind an den Trainingstagen  voll im Einsatz: Lediglich Pascal Claren und Kevin Oschinski wohnen in der Ölbachstadt.

»Die Spieler, die wir haben wollten, sind auch gekommen«, haben sich für Mainka  alle Personalwünsche erfüllt.  Einer kommt sogar aus Erfurt: Connor Wlotzka, der in der Testspielen einen starken Eindruck machte. »Connor ist wie  vom Himmel gefallen«, freut sich Jugendkoordinator Michael Volmari über das  Stürmer-Geschenk. Die Kontakte hatte der mit Wlotzka befreundete und jetzt zu den Verler Senioren aufgerückte Haralambos Makridis geknüpft. Beide  sind in Minden aufgewachsen.  Connor  verbrachte vor seiner Rückkehr nach Ostwestfalen drei Jahre im Fußball-Internat von Rot-Weiß Erfurt.

Mit dem Zufalls-Neuzugang wollen sich die Schwarz-Weißen laut Robert Mainka zumindest »im oberen Tabellendrittel platzieren«. Die härtesten Konkurrenten dürften SC Paderborn, Rot-Weiß Ahlen, und Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld sein. Die Vorbereitung, so Mainka vor dem Saisonauftakt an diesem Sonntag  gegen den FC Iserloh,  sei in Ordnung gewesen. Beim letzten Test trotzte der SCV dem Bundesligisten Wuppertaler SV ein 3:3 ab.

Michael Volmari ist fest überzeugt,  dass die U19 unter Robert Mainka und seinem  »Co« Udo Hauschild  erneut  eine gute Rolle spielen  wird. »Klare Ansprache, geradlinig, engagiert, zuverlässig: Robert erfüllt alle Ansprüche, die einen guten Jugendtrainer auszeichnen«, stellt der Abteilungschef dem 32-Jährigen ein glänzendes Zeugnis aus. Freizeit gibt’s für  den Immobilienkaufmann kaum: Mainka steht ja noch im Aufgebot des heimischen Regionalligisten.   Die  A-Junioren sollen das Sprungbrett seiner Trainerlaufbahn sein, denn später möchte Robert Mainka im Seniorenbereich arbeiten. Einen jüngeren Jahrgang als die U19 zu betreuen,  das steht für ihn außer Frage: »Weil ich wie ein Seniorenspieler  denke.«

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