Badminton-DM: Vor dem Aus steht ein Sieg in Runde eins
Rahmels Achtungserfolg im Damendoppel

Bielefeld (WB). Die 67. Deutsche Badminton-Meisterschaft geht seit Freitagnachmittag ohne Bielefelder Beteiligung über die Bühne. Nadine Rahmel vom TuS Eintracht feierte an der Seite von Leonie Zuber (TuS Friedrichsdorf) allerdings einen feinen Achtungserfolg.

Freitag, 01.02.2019, 18:31 Uhr
Erfolgreich gekämpft: Nadine Rahmel (TuS Eintracht, im Vordergrund) gewann an der Seite von Leonie Zuber (TuS Friedrichsdorf) die erste Doppelrunde. Danach war Schluss. Foto: Oliver Schwabe

In der ersten Runde des Doppel-Wettbewerbs setzte sich das mit einer Wildcard ausgestattete Verbandsliga-Duo überraschend gegen das Gespann Nicole Bartsch/Maxi Stelzer (SV Jena/OTG Gera) durch. Nach 37 Minuten verließen Rahmel/Zuber als Siegerinnen den Court – 21:17, 24:26 und 22:20 in einem umkämpften, stets spannenden Duell. »Wir wussten, dass wir nicht chancenlos sind. Auch alte Hasen wie ich sind nicht nur hier, um Spaß zu haben, sondern um zu gewinnen«, freute sich die 35-jährige Rahmel über den Erfolg gegen die höherklassige Paarung aus der 2. Bundesliga (Bartsch) und der Regionalliga (Stelzer). Auch ihre 23-jährige Partnerin strahlte übers ganze Gesicht. »Wir haben viel miteinander gesprochen. Bei uns hat dann auch viel geklappt«, sagte eine erschöpfte Zuber nach ihrer erfolgreichen DM-Premiere.

Ein Klassenunterschied war von Beginn an nicht zu sehen. Rahmel/Zuber gingen beim 9:8 zum ersten Mal in Führung und brachten den ersten Satz mit 21:17 nach Hause. In Durchgang Nummer zwei wurde es dann richtig spannend. Das heimische Gespann, das in der Verbandsliga gegeneinander antritt und in der Seidensticker Halle zum zweiten Mal überhaupt gemeinsam auflief, vergab drei Matchbälle und zog schließlich mit 24:26 den Kürzeren.

»Wir wussten, dass wir weiter Risiko spielen müssen«

»Wir wussten, dass wir weiter Risiko spielen müssen«, erklärte Nadine Rahmel. Gesagt, getan: In Satz Nummer drei legten die Lokalmatadoren ein 11:5 vor, doch das sollte noch keine Vorentscheidung bedeuten. Beim 19:20 mussten Rahmel/Zuber sogar einen Matchball abwehren, um dann mit 22:20 ein umjubeltes Happyend zu feiern.  Im Achtelfinale war wenig später aber Schluss. Gegen die an Position 3/4 gesetzte Bundesligapaarung Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV Freystadt/BW Wittorf) hieß es nach 19 Minuten 5:21, 14:21. Damit war der insgesamt zwölfte DM-Auftritt der Bielefelderin Nadine Rahmel beendet.

Als Nachrücker kamen zudem die Brackwederinnen Linda Kühling/Miriam Remke ins DM-Doppelfeld. Das SVB-Landesliga-Duo musste auf dem Center Court gegen die zwei gesetzten Linda Efler/Isabel Herttrich (Union Lüdinghausen/1. BC Bischmisheim) ran. Nach 20 Minuten war der Spaß vorbei – 6:21, 7:21. »Eine schöne Erfahrung. Es lagen ja nur fünf, sechs Ligen dazwischen«, scherzten die Brackwederinnen nach ihrer DM-Premiere.

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