Basketball: TSVE-Nachwuchs soll in die Eliteklassen Masterplan sieht einen»Mehrwert für alle« vor

Bielefeld  (WB/hw). Der Talentschuppen soll ausgebaut werden: Die Basketballer des TSVE Bielefeld haben sich gerade erst in die Sommerpause verabschiedet, das schmiedet Coach und Jugendkoordinator Emre Atsür die nächsten großen Pläne.

TSVE-Jugendkoordinator Emre Atsür schmiedet ehrgeizige Pläne: Der männliche und weibliche Nachwuchs soll in die höchsten deutschen Spielklassen gehievt werden.
TSVE-Jugendkoordinator Emre Atsür schmiedet ehrgeizige Pläne: Der männliche und weibliche Nachwuchs soll in die höchsten deutschen Spielklassen gehievt werden. Foto: Henrik Wittenborn

Das Ziel: Mittelfristig sollen die Dolphins mit ihren Jugendteams in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten sein – und zwar bei den Jungen und bei den Mädchen.

Welches Potenzial in den Bielefelder Nachwuchskräften steckt, bekamen Atsür und die Dolphins während der abgelaufenen Saison wöchentlich vor Augen geführt. Bis zu acht Jugendspieler wurden für die JBBL-Mannschaft (U16) der Baskets Paderborn abgestellt. Der Gedanke nun: Das können wir auch! »Wir haben die Qualität dafür definitiv in unseren Reihen«, sagt Atsür.

Kontinuierlich festsetzen

Dementsprechend plant der Jugendkoordinator, dass sich die Bielefelder U16 in absehbarer Zukunft selbst am Sprung in die höchste deutsche Jugendelite versucht und in zwei Jahren die Qualifikation zur JBBL spielen wird. Das alles soll aber nicht ohne gewissenhafte Vorbereitung passieren. »Es würde uns nichts bringen, wenn wir den Sprung mit einem starken Jahrgang schaffen und danach nichts nachkommt. Wir wollen uns da kontinuierlich festsetzen«, erzählt Atsür.

Zehn Leute bauen Trainer-C-Lizenz

Der Masterplan ist bereits ausgearbeitet: Der TSVE wird die Anzahl seiner Jugendteams zu Saison 2018/19 von 14 auf 17 (2011 waren es noch deren vier) ausbauen und von der Ballspielgruppe der U6 bis zur U18 alle Altersklassen bedienen – und das mit reichlich Knowhow im Hintergrund. Derzeit absolvieren zehn Bielefelder den Lehrgang zur C-Trainer-Lizenz. Der Coaching-Staff des TSVE würde damit auf rund 20 Trainer anwachsen. Zudem ist eine Kooperation mit dem BC Leopoldshöhe für die Altersklasse U12 in Arbeit.

Partnerschaften denkbar

Auch Partnerschaften mit weiteren Vereinen sind für Atsür denkbar. »Wir wollen niemanden die Spieler wegnehmen, sondern einen Mehrwert für alle Seiten schaffen.« Die neuen Coaches sollen aber nicht nur im Jungenbereich Nachwuchstalente an die Seniorenteams heranführen. Die Dolphins starten auch im Mädchenbasketball eine Qualitätsoffensive und wollen in Sennestadt einen echten Stützpunkt aufbauen. Unter der Leitung von Atsürs Stellvertreterin als Jugendkoordinatorin Lena Landgraf soll eine breite Basis im Mädchenbasketball aufgebaut werden, die den TSVE in die WNBL führen soll, die höchste nationale Spielklasse der U18-Juniorinnen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.