Handball-Oberliga: TSG erwartet Möllbergen – TuS 97 gegen Soest Eine Sache der Einstellung

Bielefeld (WB/jm/wie). Heimvorteil für Bielefelds Handball-Oberligisten: Spitzenreiter TSG A-H Bielefeld schickt sich an, am Samstag um 19 Uhr gegen den TuS Möllbergen den achten Streich im achten Spiel zu feiern. Der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck erwartet den Soester TV (Sa., 17.45 Uhr).

Rückraumspieler Johannes Krause und die TSG wollen ihre Serie ungeschlagener Spiele fortsetzen. Gegen den TuS 09 Möllbergen soll Samstagabend der achte Sieg her.
Rückraumspieler Johannes Krause und die TSG wollen ihre Serie ungeschlagener Spiele fortsetzen. Gegen den TuS 09 Möllbergen soll Samstagabend der achte Sieg her. Foto: Bernhard Pierel

TSG: Boy will Tempo sehen

Es bleibt abzuwarten, wie Möllbergen sich vom vernichtenden 19:33 in Spenge erholt hat. TSG-Trainer Michael Boy (»Das Ergebnis ist erst in der Schlussphase so deutlich geworden«) richtet sich auf einen grimmigen Gegner ein, der in der Seidensticker Halle befreit aufspielen kann und die Scharte mit aller Macht ausbügeln will. »Da kommt eine kämpferische Truppe auf uns zu, die sich zerreißen und wie alle darauf brennen wird, uns ein Bein zu stellen«, mahnt Boy.

»6:0- oder 5:1-Abwehr, vorne ein siebter Feldspieler – die spielen sehr variabel.« Mit Jan Camen auf der Königsposition, der zu seiner Zeit bei GWD Minden zwei Bundesligaeinsätze verzeichnete, und Linkshänder Simon Witte hätten in Spenge wichtige Rückraumstützen gefehlt, gibt Boy zu bedenken. Der Einsatz des Haupttorschützen Camen soll aufgrund einer Knieverletzung Samstag fraglich sein.

TuS 97 muss Hebel umlegen

Beim TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck ging es nach den tragischen Ereignissen, die zum Spielabbruch in Augustdorf geführt haben, erst einmal darum, das Geschehene zu verarbeiten. »Natürlich war die schwere Verletzung von Florian Hengsbach, dem es jetzt ja zum Glück besser geht, ein Thema in der Mannschaft. Bei einigen unserer Spieler ist da ganz schön etwas hängen geblieben«, erklärt TuS 97-Trainer Eric Husemann. Gemeinsam mit Jöllenbecks Sportlichem Leiter Thorsten Lehmeier hatte sich Husemann am Freitagnachmittag für einen Krankenbesuch bei Florian Hengsbach, der nach drei Operationen im Halswirbelbereich nach wie vor im Gilead I behandelt wird, angekündigt.

Mit Blick auf den Samstag gilt es, den Hebel umzulegen. »Wir müssen uns jetzt wieder aufs Sportliche konzentrieren«, sagt Husemann. Gegen den Tabellenfünften Soester TV wartet eine knifflige Aufgabe auf die Jürmker. »Soest spielt sehr variabel. Darauf müssen wir uns einstellen.«

Mehr lesen Sie am Samstag, 18. November, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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