Rollstuhltennis: Sabine Ellerbrock verliert das Finale mit 0:6, 4:6 Wimbledon: Der Traum ist geplatzt

Bielefeld (WB/wie). Der Traum vom Wimbledon-Triumph ist für Rollstuhltennisspielerin Sabine Ellerbrock nicht in Erfüllung gegangen. Im Finale des Grand Slam-Turniers an der Londoner Church Road unterlag die Bielefelderin der Niederländerin Diede de Groot in nur 49 Minuten mit 0:6 und 4:6. 

»Diede hat mich im ersten Satz förmlich überrannt. Sie hat fehlerfrei gespielt und mir keine Chance gelassen«, erkannte Ellerbrock die Überlegenheit ihrer Gegnerin an. Der 20-jährigen De Groot war keinerlei Nervosität anzumerken, womit sie Ellerbrock deutlich verunsicherte. Auf der anderen Seite hatte die Bielefelderin anfangs Mühe, ihrerseits die Nervosität abzulegen und eine Antwort auf das druckvolle und direkte Spiel von De Groot zu finden.

»Ich bin eine Rhythmusspielerin. Das Finale fand auf einem großen, oft gespielten Platz statt, auf dem die Bälle viel höher absprangen. Leider konnten wir auf dem Matchcourt vorher nicht trainieren. Das hat im ersten Satz auch dazu beigetragen, dass ich Schwierigkeiten hatte, ins Match zu finden«, urteilte Ellerbrock, die das Finale auf Court 3 absolvierte.

Mehr lesen Sie am Montag, 17. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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