44. Theesener Pfingstturnier: Grashopper Club Zürich gewinnt Finale gegen Sparta Prag Schweizer Präzision beim Pfingstturnier

Bielefeld (WB). Was für ein Debüt! Gleich bei ihrer ersten Teilnahme hat der Grashopper Club Zürich die 44. Auflage des Internationalen Pfingstturniers des VfL Theesen gewonnen. In einem umkämpften Endspiel entthronten die Schweizer den Vorjahressieger Sparta Prag mit 5:3 nach Elfmeterschießen und nahmen den Pokal der Sparkasse Bielefeld mit nach Hause.

Von Henrik Wittenborn
Schweizer Jubeltraube: Gleich bei seiner ersten Teilnahme hat der Grashopper Club Zürich das 44. Internationale Pfingstturnier des VfL Theesen gewonnen. Auf dem Weg zum Titel zeigten sich die »Hopper« in zwei Elfmeterschießen nervenstark und besiegten im Endspiel Sparta Prag mit 5:3.
Schweizer Jubeltraube: Gleich bei seiner ersten Teilnahme hat der Grashopper Club Zürich das 44. Internationale Pfingstturnier des VfL Theesen gewonnen. Auf dem Weg zum Titel zeigten sich die »Hopper« in zwei Elfmeterschießen nervenstark und besiegten im Endspiel Sparta Prag mit 5:3. Foto: Thomas F. Starke

Drei Schritte Anlauf, versenken, jubelnd abdrehen und Hose runter – für den entscheidenden Moment hatte sich Zürichs letzter Elfmeterschütze Amel Rustemoski etwas »ganz Besonderes« ausgedacht, um den überraschenden Turniersieg im Biekra-Sportpark würdig zu feiern.

Und trotz dieser eigenwilligen und selbstverständlich nach wie vor jugendfreien Jubeleinlage: Seine Grashopper waren der verdiente Sieger des Pfingstturniers – ungeschlagen die »Todesgruppe« überstanden, nur zwei Gegentore im gesamten Turnier und zweimal im Elfmeterschießen die Nerven behalten. Dass es zwischen den beiden Finalisten eng zugehen würde, deutete sich derweil schon am zweiten Turniertag an. Schon in der Gruppenphase bekam es Zürich mit den mit 13 Nationalspielern angetretenen Tschechen zu tun. Nach 50 Minuten hatte es da 1:1 gestanden. Tore gab es im umkämpften Finale am Montag dann nicht.

Wolfersberger ist Arminia-Fan

Im Fußballherz von Zürich-Trainer Urs Wolfensberger hat Bielefeld übrigens nicht nur wegen des Titelgewinns seiner Mannschaft einen Platz sicher. »Seit ein paar Monaten bin ich natürlich riesiger Arminia-Fan«, scherzte Wolfensberger, der schon mehrere Trainer-Fortbildungen an der Seite von DSC-Coach und Retter Jeff Saibene ablegte.

Mit der Titelvergabe hatten die beiden heimischen Vertreter übrigens schon am Samstagmittag nichts mehr zu tun: Gastgeber Theesen hielt im Auftaktspiel gegen Bröndby IF zwar lange Zeit gut mit und ließ mehrere Möglichkeiten ungenutzt, wurde letztlich aber mit einem 0:3 bestraft. Die Chancen auf das Halbfinale waren nach dem 0:2 gegen den Westfalenligisten und kommenden Ligagegner SC Verl bereits dahin. Auch gegen Hannover war beim 0:3 nichts zu holen. Im Spiel um Platz sieben traf der VfL auf den Nachbarn vom DSC Arminia. Das Team von Oliver Krause behielt mit 5:1 die Oberhand.

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