Bielefelder küren sich vorzeitig zum Oberliga-Meister Telekom-Volleyballer sind am Ziel

Bielefeld (WB). Partystimmung in der Almhalle: Der Telekom Post SV steht zwei Spieltage vor Saisonende als Meister der Volleyball-Oberliga fest. Das Team um Trainerin Anne Schade fuhr am Samstagabend einen ungefährdeten 3:1-Sieg über TuB Bocholt II ein und sicherte sich damit den Titel und den Aufstieg.

Von Heiko Scholz
Die Rückkehr in die Regionalliga ist geschafft: Ausgelassen bejubeln die Telekom-Volleyballer ihren 3:1-Sieg gegen Bocholt II. Der Wookiee Chewbacca war auch dabei.
Die Rückkehr in die Regionalliga ist geschafft: Ausgelassen bejubeln die Telekom-Volleyballer ihren 3:1-Sieg gegen Bocholt II. Der Wookiee Chewbacca war auch dabei. Foto: Hans-W. Büscher

»Ein großartiges Gefühl«, beschrieb Mittelblocker Daniel Wolfram sein Innenleben nach dem entscheidenden Matchball. »Wir haben in allen Mannschaftsteilen super gespielt und verdient gewonnen.« Von Beginn an trat der neue Oberligameister konzentriert auf. Über 9:6 und 14:8 legten die Hausherren den Grundstein für den ersten Teilerfolg.

Die etwa 250 Fans in der Almhalle wurden von Punkt zu Punkt lauter. Sie wussten, dass den Bielefelder selbst ein 2:3 zum Titel reichen würde. Bocholt wehrte sich nach Kräften und hielt sich mit teils artistischen Mitteln im Spiel. So verlief der zweite Durchgang ausgeglichen – bis zum 20:18. Dann folgten Diskussionen: Zweimal in Folge entschied der Netz-Schiri auf Punkt für Bocholt.

Auszeit im dritten Satz

Zweimal in Folge bat er daraufhin Telekom-Kapitän Tim Borgstedt zum Gespräch. Beide Male revidierte der Unparteiische seine Entscheidung – 22:18, und der Titel war nur noch drei Punkte entfernt. Nach einem ins Aus geblockten Ball des Post SV leistete sich der Gast einen Aufschlagfehler, konnte aber im direkten Anschluss noch einmal erfolgreich punkten – 23:20.

Es folgte der dritte schwache Moment des Schiedsrichtergespanns. Ein von den Gästen über das Netz gespielter Ball war zuvor eindeutig auf dem Boden. Nur Daniel Wolfram registrierte, dass weitergespielt werden musste und rettete in höchster Not – 24:20 und damit vier Satzbälle für den Telekom Post SV. Den ersten davon verwandelte der Block Borgstedt/Borgstädt. Mit dieser geglückten Aktion stand der Telekom Post SV als Meister fest.

Der frisch gekürte Regionalliga-Aufsteiger leistete sich eine schöpferische Auszeit im dritten Durchgang. Tim Borgstedt: »Nach dem zweiten Satz war kurz die Spannung raus, aber wir sind klasse zurückgekommen.« Tatsächlich ließen die Hausherren in Satz vier nichts mehr anbrennen.

»Das war der verdiente Lohn für unsere harte Arbeit«, sprach Telekom-Trainerin Anne Schade ein Kompliment an das gesamte Team aus.

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