Verbandsliga: TuS 97 feiert 35:27-Erfolg – Möllbergen patzt TuS 97 knackt Harsewinkel

Bielefeld (WB/hw). Noch drei Siege bis zur Oberliga: Handball-Verbandsligist TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck ist dem Aufstieg wieder ein Stück näher gekommen. Dafür reichte dem Team von Sven-Eric Husemann beim 35:27 (17:11)-Erfolg gegen die TSG Harsewinkel ein wenig glanzvoller, aber souveräner Auftritt.

Beliebte Anspielstation: Lukas Heins wurde am Kreis immer wieder gut in Szene gesetzt.
Beliebte Anspielstation: Lukas Heins wurde am Kreis immer wieder gut in Szene gesetzt. Foto: Hans-Werner Büscher

Und der Arbeitssieg sollte sogar noch veredelt werden: Verfolger TuS Möllbergen kam bei der HSG EK Spradow nur zu einem 30:30 und musste weiter abreißen lassen.

Zugegeben: Die Gäste aus Harsewinkel konnten die Jöllenbecker zu keinem Zeitpunkt in echte Verlegenheit bringen. Die Gäste gingen ab der ersten Minute in Manndeckung und ließen dem TuS 97 keine ruhige Sekunde im Aufbau. »Genau damit haben wir gerechnet und waren darauf vorbereitet«, verriet Christian Niehaus. Die Jöllenbecker brauchten keinerlei Anlaufzeit, um die taktische Variante der Harsewinkler zu knacken. Gerade Niehaus fand immer wieder die großen Lücken und brachte sein Team mit vier Treffern früh mit 5:1 in Führung. Und so wurde aus der so oft schwierigen Anfangsphase (Niehaus ironisch: »Das ist unsere Spezialdisziplin«) ein echter Traumstart.

Weinholz vor der Pause stark aufgelegt

Die Harsewinkler gaben ihr Experiment wenig später auf und zogen sich deutlich weiter zurück. Bis zum 6:4 tat sich der TuS 97 auch tatsächlich schwerer, doch die Jöllenbecker fanden auch jetzt die Lösung: Immer wieder wurde Kreisläufer Lukas Heins geschickt in Szene gesetzt. Allein in der ersten Halbzeit erzielte er so fünf Treffer. Auch offensiv hatte die TSG dem Spitzenreiter wenig entgegenzusetzen. Die Gäste scheiterten zwischenzeitlich reihenweise am vor der Pause stark aufgelegten TuS 97-Keeper David Weinholz. Der einzige Vorwurf, den sich die Jürmker machen mussten: Schon zur Pause hätte das Ergebnis deutlicher als 17:11 ausfallen müssen.

In Gefahr geriet der 18. Saisonsieg folglich nicht mehr: Mit drei Treffern in Serie setzten sich die Jöllenbecker früh auf 23:14 ab, der Rest war Schaulaufen. Genau das stellte Trainer Eric Husemann allerdings nicht wirklich zufrieden. »Es gibt einfach Phasen, in denen wir ein paar Minuten zurückfahren.« Gerade in der Deckung wurde der TuS 97 nachlässiger. Schon in der 47. Minute hatten die Jöllenbecker mit elf Treffern exakt so viele Gegentore kassiert, wie in der gesamten ersten Halbzeit.

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