Volleyball: Oberliga-Herren des Telekom Post SV können den Aufstieg perfekt machen Ein Sieg fehlt zur Sektdusche

Bielefeld (WB/hsz). Krönen sie sich am Samstagabend (19 Uhr, Almhalle) zum Meister der Volleyball-Oberliga? Mit einem Sieg gegen TuB Bocholt II ist dem Telekom Post SV der Titel und die Regionalliga-Rückkehr nach einem Jahr Abstinenz nicht mehr zu nehmen. Es wird gemunkelt, dass der Sekt schon kalt gestellt ist.

Ein Sieg vom Aufstieg entfernt: Tim Borgstedt und der Telekom Post SV.
Ein Sieg vom Aufstieg entfernt: Tim Borgstedt und der Telekom Post SV. Foto: Unger

»Bloß keine Gedankenspiele«, lautet weiterhin die Devise von Telekom-Trainerin Anne Schade. »Ich beschäftige mich auch jetzt nicht mit dem Meistertitel.« Schade weiß aber, dass es in den Köpfen der Spieler anders aussieht. »Und das ist völlig in Ordnung, so lange es die Spieler motiviert und nicht ablenkt.« Die Trainerin des Tabellenführers kümmert sich lieber um die Qualität im Spiel ihrer Mannschaft. »Unsere Block-Abwehr hat zuletzt nicht so gut funktioniert wie gewohnt. Das gilt es gegen Bocholt zu verbessern.« Mit Ausnahme des verreisten Florian Uthoff können alle PSV-Sportler am Samstagabend mitwirken.

Der Gast liegt gerade mal vier Punkte hinter Tabellenplatz zwei, der zur Aufstiegsrelegation in die Regionalliga berechtigt. Da die Zweitliga-Truppe der Bocholter am Samstag nicht spielt, stellt sich der Telekom Post SV auf den stärksten Kader des Gegners ein. Der Appell der Mannschaft: »Wir freuen uns über jeden, der die Almhalle in einen Hexenkessel verwandelt. Rasseln, Trommeln und alles andere, was Lärm machen kann, ist ausschließlich erwünscht.«

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