Extremradfahrer Basti Schünke muss wegen zu heftigen Winden vom Rad steigen Weltrekordversuch scheitert

Bielefeld (WB). Es war sein großer Traum, doch der ist gescheitert: Extremradfahrer Basti Schünke musste seinen Weltrekordversuch im Zwölf-Stunden-Bahnradfahren abbrechen. Zu heftige Winde verhinderten einen Erfolg des Bielefelders.

Von Philipp Bülter
Weltrekordaspirant Bastian Schünke (links) bespricht mit Teamchef Karsten Stolle die Probleme an der Strecke. Am Ende hatte der 34-Jährige keine Chance gegen die äußeren Bedingungen.
Weltrekordaspirant Bastian Schünke (links) bespricht mit Teamchef Karsten Stolle die Probleme an der Strecke. Am Ende hatte der 34-Jährige keine Chance gegen die äußeren Bedingungen. Foto: Philipp Bülter

Die Enttäuschung war groß bei Radsportler Bastian Schünke. Gemeinsam mit seinem Team hatte der Postangestellte in der Nacht von Samstag auf Sonntag alles versucht, um den Weltrekordversuch an der Bielefelder Radrennbahn zum Erfolg zu führen.

Nach mehreren gescheiterten Starts war Schünke am Ende zwar 118 Runden lang unterwegs, musste dann jedoch gegen 3.30 Uhr am Sonntagmorgen vom Rad steigen.

Die erste Enttäuschung bringt auch Tränen

»Der Wind hat mich klein gemacht. Mir sind am Ende schon die Tränen gekommen, denn ich habe viel Schweiß, Geld und vor allem Zeit in dieses Projekt gesteckt«, erklärte Basti Schünke. Der Start des Projekts war vor etwa 50 Zuschauern bereits in der Nacht mehrfach verschoben worden. Zunächst bereitete die Nässe auf der Strecke große Probleme, später war es dann der immer heftiger durch das altehrwürdige Rund wehende Wind. »Ich war zu schwach für den Wind«, betonte Schünke.

Ob er es noch einmal versuchen wird, ließ der 34-Jährige zunächst offen. »Ich bin motiviert und bleibe motiviert, das ist klar. Aber wir müssen in Ruhe besprechen, ob ein neuer Versuch überhaupt Sinn macht«, sagte der Extremradsportler.

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