Fußball-Kreisliga A: BV Werther und SV Häger zwischen den Spielzeiten
BV setzt auf Kreutzers Erfahrung

Werther (WB). Die Sportplätze des BV Werther und des SV Häger trennen nur wenige Kilometer. Und in der verkürzten A-Liga Saison marschierten beide Teams nahezu gleichauf. Auch in die neue Serie starten die Nachbarn erstmal im Gleichschritt, denn auf beiden Trainerbänken gibt es einen Wechsel.

Mittwoch, 08.07.2020, 23:46 Uhr aktualisiert: 09.07.2020, 05:03 Uhr
Tobias Kreutzer (zuletzt für Steinhagen und Holsen am Ball) kehrt als spielender Co.-Trainer zum BV Werther zurück. Foto: Sören Voss

BV Werther

6. Platz, 19 Spiele/34 Punkte/56:45 Tore. Der BVW ging mit einer Menge junger Spieler in die Saison und stand entsprechend vor einer ungewissen Zukunft. „Von Platz zwei bis neun ist alles drin“, orakelte Coach Daniel Eikelmann und sollte damit goldrichtig liegen. Denn die Leistungsschwankungen spiegelten die Altersstruktur wider. So konnte etwa ein forscher BV das Topteam VfL Oldentrup 2:1 schlagen, und auch das Rückspiel ging nur knapp 0:1 verloren. Doch in anderen Partien forderte der jugendliche Leichtsinn seinen Tribut wie beim 2:7 gegen Ubbedissen oder beim 2:5 gegen Heepen. Dennoch zeigte sich Eikelmann mit der Entwicklung des Teams zufrieden, auch wenn er letztlich dem Lockruf des TuS Jöllenbeck nicht widerstehen konnte. „Es war so ziemlich der einzige Verein, für den ich Werther verlassen hätte. Denn die Mannschaft hat das Potenzial, in den nächsten Jahren um den Aufstieg mitzuspielen.“

Dieses Potenzial sieht auch Nachfolger Najib Parwez: „Ich habe ja schon viele der Jungs in der Jugend beim BV trainiert. Aber ein oder zwei erfahrene Spieler mehr können ja nicht schaden.“ Vor allem mit Tobias Kreutzer (kam als spielender Co-Trainer aus Holsen) hofft man in Werther genau diese Erfahrung verpflichtet zu haben. Mika Krüger kommt von der SG Oesterweg. Ansonsten bleibt der Kader fast geschlossen zusammen. Liam Marshal geht allerdings nach Langenheide. Die Corona-Pause hat Parwez für ein paar lockere Einheiten genutzt: „Wir haben ein bisschen gekickt und konnten uns so schon mal kennenlernen.“

SV Häger

7. Platz, 19 Spiele/33 Punkte/51:29 Tore. Im Vorjahr Dritter hinter Türksport und Senne hatte der „kleine HSV“ vor der Saison große Ambitionen. So kann man mit dem Verlauf der Saison nicht zufrieden sein. „Wir haben aus unseren Möglichkeiten definitiv zu wenig gemacht. Es kamen viele Kleinigkeiten zusammen. Aber am Ende stehen wir zurecht da, wo wir stehen“, fasst Temel Hop die abgelaufene Serie zusammen. Hop kam vergangenen Sommer als spielender „Co“ vom FC Gütersloh nach Häger und beerbt nun Pascal Hofbüker als Coach: „Pascal war ja einer der Hauptgründe, warum ich nach Häger gekommen bin. Denn ich wusste, dass er ein super Training macht und mir das die Umstellung auf die Kreisliga erleichtern wird.“

Überhaupt fühlte sich Hop in Häger gleich wohl, obwohl der erhoffte Erfolg ausblieb: „Vielleicht haben einige auch gedacht, es läuft von alleine, wenn ein Spieler aus der Oberliga kommt. Aber so funktioniert Fußball nun mal nicht.“ Neben dem Wechsel auf der Trainerbank wird es auch im Kader einige Veränderungen geben. Aytug Gecim (Halle), Marius Nagel (Langenheide), Silas Morgenroth (Bruchmühlen II), Nico Hofbüker (TuS Senne) und Hüseyin Geceli (hört auf) verlassen das Team. Dafür verstärken Furat Sansar (Brake), Pascal Hofbüker (bleibt als Spieler), Orhan Ece (BSV West), Thomas Lange, Mathis Kämper, Philippe Demmer (zweite Mannschaft) und einige A-Jugendliche das Team. Frederic Kollmeier steht als Stand-by Spieler sporadisch zur Verfügung.

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