Fußball-Landesliga: SC Peckeloh besiegt SC Verl II verdient, aber mit Mühe
Gashi rettet den verdienten Dreier

Versmold/Peckeloh (guf). Nach zwei Unentschieden der erste Sieg seit der Winterpause: Der Tabellenzweite SC Peckeloh hat mit dem 3:2 (1:1) gegen SC Verl II Platz zwei in der Fußball-Landesliga behauptet und den Drei-Punkte-Vorsprung auf FC Bad Oeynhausen (4:1 in Kaunitz) behauptet.

Sonntag, 08.03.2020, 23:45 Uhr aktualisiert: 08.03.2020, 23:50 Uhr
Erinnerungen an Arminia-Legende Stopper Schulz: Per Fluggrätsche will Verls Kulpa den SCP-Torschützen Jonas Weißen stoppen. Foto: Gunnar Feicht

Auf dem Kunstrasen erarbeiteten sich die Platzherren einen verdienten Erfolg, aber für die spielbestimmende Mannschaft lag die Betonung eben auf „Arbeit“. „Wir hatten mit Verler Pressing gerechnet, wollten deshalb in der ersten halben Stunde viel mit langen Bällen agieren.“ Markus Kleine-Tebbes Erwartung erfüllten die Gäste jedoch nicht, sodass seine Elf gewissermaßen zum Ballbesitz-Fußball gezwungen war – und in dieser Disziplin sieht Peckelohs Coach seine Elf „noch nicht in dem Flow der Hinserie“. Der 0:1-Rückstand machte es zusätzlich schwierig, aber auf Alban Shabani war wieder mal Verlass: Beim 1:1 trat er als uneigennütziger Vorbereiter in Erscheinung, beim 2:1 setzte er sich robust als Vollstrecker durch.

Als kaum drei Minuten später der Verler Rieger nach gelbwürdigem Foul vom guten Schiedsrichter die Ampelkarte sah, schien alles gelaufen zu sein. „Aber Verl ist in Unterzahl besser ins Spiel gekommen. Und wir haben viel zu einfach Gegentore kassiert“, kommentierte Kleine-Tebbe das 2:2 nach einem Standard. Mit seinem ersten Landesliga-Tor rettete Premtim Gashi kurz darauf doch den Dreier. Die Zielstrebigkeit, die Tim Mannek und Alex Bulanov bei der Vorarbeit zeigten, vermisste der Coach in vielen Szenen.

 

SC Peckeloh: Weber, Lenz (65. Weinreich), Wieland, Bulanov, Ikeakhe, E. Mannek, Schnadwinkel, Colak (46. Gashi), Weißen, T. Mannek (78. Özdil/85. Dieckmann), Shabani.

Tore: 0:1 (31.) Kubilay Atayan per Distanzschuss; 1:1 (43.) Jonas Weißen (43.), nachdem sich Shabani entschlossen durchgesetzt hat und querlegt; 2:1 (56.) Alban Shabani ist halbrechts in Torjägermanier zur Stelle, als Schnadwinkel abgeblockt wird; 2:2 (84.) Paul Henning per Kopf nach Freistoßflanke und Kopfball-Verlängerung; 3:2 (86.) Premtim Gashi mit Vollspann aus halbrechter Position nach Hereingabe von Bulanov.

Gelb-Rote Karte: Verls Timur Rieger nach wiederholtem Foulspiel (59.).

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