Handball-Oberliga: Sportfreunde besiegen Spitzenreiter LIT mit 28:27
Loxtens erster großer Coup

Versmold-Loxten (WB/guf). Im vierten Anlauf haben die Sportfreunde Loxten einen der großen Drei der westfälischen Elite-Liga besiegt: Mit 28:27 (17:15) brachte der Handball-Oberligist Spitzenreiter LIT Tribe Germania die zweite Saisonniederlage bei.

Samstag, 02.02.2019, 23:03 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 22:20 Uhr
Loxtens Max Schäper stürmt jubelnd aufs Feld, auch Co-Trainer René Mittelberg feiert, während die Gästespieler konsterniert vom Feld marschieren. Foto: Gunnar Feicht

Handball-Oberliga SF Loxten - LIT Tribe Germania

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In einem packenden Handball-Krimi boten die Frösche bis zur 46. Minute (27:22-Führung) ihre bisher beste Saisonleistung. Marian Stockmann zeichnete für alle vier Treffer zur 4:2-Führung verantwortlich, die Abwehr ließ dem LIT-Rückraum kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Trotzdem zeigte der Aufstiegsanwärter (ohne den an der Schulter verletzten Top-Torschützen Jannik Oevermann), warum er 28:2 Punkte auf dem Konto hat. Immer wenn beim SFL-Angriff zu viel Risiko auf Kosten der Präzision ging, waren die Gäste zur Stelle, glichen zum 8:8 aus und verkürzten nach 10:15-Rückstand auf 15:16. Die treffsicheren Außen Maik Riechmann und Marvin Mundus hielten ihre Mannschaft im Spiel.

In der hektischen zweiten Halbzeit haderten beide Teams mit den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns Himmelreich/Hooge vom TV Kattenvenne, das sich schon beim Treffer zum 15:11 nicht einig war und für Diskussionen gesorgt hatte. Die Loxtener kamen besser damit klar, setzten ihre starke Deckungsleistung in Angriffseffektivität um und zogen – trotz der Umstellung auf 5-1-Abwehr beim Gast – auf 27:22 davon. Aber mit einer Zeitstrafe gegen Malte Weigel riss der Faden. LIT rührte mit seinen beiden Ex-Nationalspielern Klesniks und Grabarzcyk Beton an, ließ zwölf Minuten lang kein Gegentor mehr zu. Die Hausherren vergeudeten Riesenchancen für Schröder und Hölmer, agierten in einigen Szenen kopflos und musste den 26:27- und 27:28-Anschluss hinnehmen. Doch die Loxtener fighteten vorbildlich, vereitelten beim letzten Angriff des Gegners alle Würfe aus dem Rückraum und hatten das nötige Glück, weil der letzte Torwurf von Linksaußen Riechmann erst Sekundenbruchteile nach der Schlusssirene im Netz landete.

»Das war über weite Strecken eine richtig gute Vorstellung der gesamten Mannschaft. Was die Struktur im Angriffsspiel angeht, ist es wahrscheinlich die bisher beste Leistung – so lange wir voll konzentriert aufgetreten sind«, bilanzierte Trainer Dirk Schmidtmeier. In der Schlussphase hatte auch er mächtig gebangt: »Da war nicht mehr der nötige Druck dahinter, aber mit den Zuschauern im Rücken ist dann so ein Sieg möglich.« Auch Keeper Pascal Welge, der mit zunehmender Spielzeit von seinen Vorderleute immer bessere Unterstützung erhielt und dadurch einige Würfe aus der zweiten Reihe sogar fangen konnte, strahlte: »Nachdem wir in Schalke unseren Vorsprung nicht über die Zeit bringen konnten, hatte ich Respekt vor der Schlussphase. Aber diesmal hatten wir in beiden Mannschaftsteilen überhaupt keinen Totalausfall. Vor allem die starke Angriffsleistung freut mich.«

SF Loxten: Welge, Possehl (nur bei 7m); Schäper, Menger (4), Stockmann (5), Hölmer (3), Harting (1), J. Patzelt (3), Weigel, N. Patzelt (4), Steinkühler, Schulz (4/1), Meyer, Schröder (4).

LIT: Happel (bis 22./ab 42.), Ja. Finke (22.-42.); Kruse, Jo. Finke, Mundus (10/7), Borcherding (1), Grabarczyk (1), Schulz, Möhle (1), Gartmann (5), Knickmeier (1), Kliver (2), Klesniks, Riechmann (6).

Schiedsrichter: Himmelreich/Hooge (Lienen-Kattenvenne).

Zuschauer: 600. Siebenmeter: Loxten 1/1 - LIT 7/7. Zeitstrafen: Loxten 5, LIT 4.

Stationen: 2:2, 4:2, 6:3 (7.), 7:5, 8:5, (10.), 8:8 (14.), 11:9, 13:10 (22.), 15:10 (23.), 16:12, 16:15, 17:15 - 17:16, 23:19 (38.), 26:20 (44.), 26:22, 27:22 (46.), 27:26 (57.), 28:26 (58.), 28:27 (59.).

 

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