Handball-Oberliga: SF Loxten ohne Hölmer, Schäper und Kalms beim VfL Rückraum-Trio fehlt in Mennighüffen

Versmold-Loxten (WB/guf/fw). Auch wenn SF Loxten den bärenstark in die Saison gestarteten VfL Mennighüffen in der Tabelle überholt hat: Das Auswärtsspiel am Samstag wird für die Frösche ein ganz hartes Stück Arbeit.

Beim jüngsten Sieg gegen Bielefeld treffsicher: Loxtens Routinier Heiner Steinkühler ist auch in Mennighüffen gefordert.
Beim jüngsten Sieg gegen Bielefeld treffsicher: Loxtens Routinier Heiner Steinkühler ist auch in Mennighüffen gefordert. Foto: Sören Voss

Denn im Handballdorf nördlich der Stadt Löhne werden Christian Kalms, Sebastian Hölmer und Max Schäper (allesamt verletzt) fehlen. »Das ist schon ein exquisiter Oberliga-Rückraum«, seufzt Trainer Thomas Lay, der mit Blick aufs Personal diese Saison Kummer gewohnt ist. Trotz der Schwächung ist das Ziel nach fünf Siegen aus den jüngsten sechs Spielen klar: »Wir werden alles versuchen, um auch in Mennighüffen zu gewinnen. Dann wäre uns zumindest Platz fünf sicher«, gibt Lay die Parole aus.

Im Hinspiel (31:17/16:7) zeigte sein Team die vielleicht beste Saisonleistung – mit einem überragenden Sebastian Hölmer, der sich allerdings in seinem einzigen (!) Punktspiel in dieser Saison nach sieben Treffern auch schon wieder den Mittelhandknochen brach und seither erneut ausfällt. Wer VfL-Trainer Siggi Jedrzej kennt, der weiß, dass seine Truppe auf Wiedergutmachung brennt. Zumal der VfL nach den jüngsten Niederlagen in Gevelsberg, gegen Spenge und in Möllbergen seine Fans im letzten Heimspiel gnädig stimmen will.

Bei den Hausherren fehlt der Dreh- und Angelpunkt: Marco Büschenfeld wurde am Knie operiert, der Arzt hat den Meniskus geglättet. In Arne Halstenberg, der gerade erst von einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt zurückgekehrt ist und noch nicht trainiert hat, fällt ein weiterer Rückraumspieler aus. Der VfL schenkt nach dem letzten Heimspiel 200 Liter Freibier für seine Fans aus.

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