24-Jährige beendet 6. Verler Citylauf nach 35:43 Minuten – Sansar siegt bei den Männern
Michelle Rannacher mit Kreisrekord

Verl (WB). Das Konzept, den Hauptlauf über 10 Kilometer sportlicher hochwertiger und somit für die Zuschauer interessanter zu machen, ist beim 6. Verler Citylauf am Dienstagabend voll aufgegangen. Michelle Rannacher stellte einen Kreisrekord auf, Elias Sansar siegte mit Streckenrekordzeit.

Dienstag, 02.10.2018, 23:16 Uhr
Michelle Rannacher sorgt mit ihrem neuen Kreisrekord über 10 Kilometer (35:43 Minuten) für den sportlichen Höhepunkt beim 6. Verler Citylauf. Foto: Markus Nieländer

 

6. Verler Citylauf

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Ich bin einfach los gelaufen. Und dann fühlte es sich super an.

Michelle Rannacher

»Ich bin einfach los gelaufen. Und dann fühlte es sich super an«, konnte Rannacher zunächst gar nicht glauben, dass ihr nur drei Tage nach dem Sieg mit Streckenrekord beim Böckstiegellauf nun ein neuer Kreisrekord »rausgerutscht« war. Die 24-Jährige von der DJK Gütersloh schraubte die neue Bestmarke auf 35:43 Minuten und blieb damit 15 Sekunden unter ihrem alten Rekord. »Ganz schön flott«, dachte sich Michelle nach der zweiten Runde – und nahm im dritten Durchgang sogar »den Impuls raus, weil ich mich nicht quälen wollte«. Doch im vierten Umlauf gab sie dann noch einmal Gas. »Die Kurven, Nässe, Bordsteine – ich habe mich voll auf die Strecke konzentriert«, nannte Rannacher den vermutlichen Hauptgrund für ihre Zeit. Mit Christl Dörschl (SG Wenden) hatte eine mögliche Gegenspielerin ihre Teilnahme in Verl bereits zum dritten Mal kurzfristig abgesagt. »Sie hatt angeblich einen Autounfall«, war Cheforganisator Thorsten Nöthling die Verärgerung deutlich anzumerken.

Sansar trotzt dem Muskelkater

Elias Sansar, der ebenfalls den Böckstiegellauf 2018 gewonnen hatte, spürte am Montag einen deutlichen Muskelkater. »Heute ging es dann einigermaßen und es hat gerade noch so gereicht«, sagte der 38-Jährige, der bei seiner Premiere in Verl mit 32:36 Minuten deutlich vor Triathlon-Profi Niklas Hirmke aus Freilassing gewann und nun bis zu seinem Start beim Essener Marathon eine zehntägige Pause einlegen will. »Ich habe schon in der ersten Runde gemerkt, dass Elias ein höheres Tempo gehen kann«, sagte der 24-jährige Hirmke, der sich aufgrund einer dreiwöchigen Trainingspause mit seinen 33:10 Minuten zufrieden zeigt. Rang drei belegte Lokalmatador Tom Harder, der Verler blieb erstmals unter 34:30 Minuten. »Endlich«, jubelte der 20-Jährige nach seinen 34:20, die er mit einem Sprung und geballter Faust nach der Ziellinie feierte.

Fuchs lässt sich nicht wieder einfangen

Über die 5 Kilometer ließ sich Max Fuchs diesmal nicht ins Bockshorn jagen. Im vergangenen Jahr war der 24-Jährige in der zweiten Runde noch überholt worden, diesmal zog der für die LG Reinhardswald startende VWL-Student aus Kassel den Lauf von der Spitze weg durch und gewann in 16:04 Minuten. »Max ist sehr gerne wieder hierher gekommen, weil er die Veranstaltung toll findet und unbedingt eine gute Zeit laufen wollte«, erklärte Fuchs-Betreuer Simon Paulus, der als »Dolmetscher« fungierte und dem späteren Sieger vor dem Start den Countdown mit den Fingern anzeigte – im Eifer des Gefechts war das Hörgerät des ansonsten tauben Max Fuchs nicht auffindbar.

Der Lauf wäre nichts ohne Thorsten Nöthling und den TV Verl.

Michael Esken

Schnellste Frau war die erst 16 Jahre alte Kiara Nahen (»Ich habe die Kilometer-Schilder gar nicht gesehen«) aus Bad Driburg (Die gestiefelten Muskelkater/18:39). Im Feld der 1003 Teilnehmer über 5 Kilometer war auch Michael Esken mit dabei. »Verl ist wieder im Lauffieber«, stellte der Bürgermeister stolz fest und lobte den Ausrichter: »Der Lauf wäre nichts ohne Thorsten Nöthling und sein Team vom TV Verl.«

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