SC Verl: Nach Geißbock-4:0 am Freitag beim FC Wegberg-Beeck – Özkara hat Faserriss »Jetzt noch mehr Bock«

Verl (WB). Der höchste Saisonsieg hat beim SC Verl Spuren hinterlassen – im Positiven wie Negativen: Sprachlich passt sich Trainer Guerino Capretti nach dem 4:0 (1:0) über die U21-Geißböcke des 1. FC Köln vom Dienstag vor dem Nachholspiel beim akut abstiegsbedrohten Aufsteiger FC Wegberg-Beeck am Freitag den Gegebenheiten an.

Von Christian Bröder
Viktor Maier (Mitte) ist mit dem SC Verl im Hinspiel am 6. Oktober 2017 gegen Wegberg-Beeck nicht über ein 0:0 hinaus gekommen. Im Rückspiel am Freitagabend könnte der Stürmer mit dem laufintensiven Spiel Kandidat für eine Pause sein.
Viktor Maier (Mitte) ist mit dem SC Verl im Hinspiel am 6. Oktober 2017 gegen Wegberg-Beeck nicht über ein 0:0 hinaus gekommen. Im Rückspiel am Freitagabend könnte der Stürmer mit dem laufintensiven Spiel Kandidat für eine Pause sein. Foto: Wolfgang Wotke
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Den Jungs hat es sichtlich Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir das auf das nächste Spiel übertragen können. Sie haben jetzt alle noch mehr Bock auf Toreschießen.

Guerino Capretti

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»Den Jungs hat es sichtlich Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir das auf das nächste Spiel übertragen können. Sie haben jetzt alle noch mehr Bock auf Toreschießen. Mit dieser Mentalität fahren wir dorthin«, erklärt der 35-Jährige vorm Auswärtstrip Richtung niederländische Grenze.

Soll nicht heißen, dass der Tabellenzehnte (34 Punkte) beim 16. (22 Punkte) im Waldstadion am Kiefernweg wie die Axt im Walde verfahren wird, aber: »Wir wollen möglichst durch eigene Tore ins Spiel finden und dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Ich glaube, dass wir Blut geleckt haben. Man hat gesehen: Wenn man erst mal führt, dann klappen vielen Dinge, die sonst nicht auf Anhieb funktionieren«, so Capretti.

Özkara wird mit Muskelfaserriss im Oberschenkel zwei Wochen fehlen

Personell wachsen die Bäume hingegen nicht in den Himmel: Bei Cihan Özkara ist am Donnerstag ein Muskelfaserriss im Oberschenkel diagnostiziert worden. Capretti: »Er wird zwei Wochen ausfallen.«

Per Fragezeichen sind zudem Julian Schmidt (Knieprobleme nach Pressschlag) und Nico Hecker (muskuläre Probleme im Oberschenkel) zu versehen. Derweil rückt Julian Stöckner nach vollzogener Gelbsperre wieder in die Viererkette, wo erneut Daniel Mikic (Capretti: »Auf ihn ist immer Verlass«) auftauchen dürfte.

Hoch lebe die Rotation: erholsame Pause für einige Akteure

Auch um einigen Akteuren eine Pause zu gönnen, neigt der Guerino Capretti zur erneuten Rotation: »Das hat uns schon gegen Köln gut getan. Die Jungs, die reinkommen, halten die Spannung hoch.«

So könnten sie spielen: Brüseke - Choroba, Mikic (Schmidt), Stöckner, Sansar - Müller, Kurt - Kurzen (Großeschallau), Haeder (Liehr), Muhovic - Maier (Marzullo).

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