Handball-Verbandsliga: Torwart ist bei Brockhagens 32:24 gegen Porta einer der Matchwinner
„Robbe” Meise hechtet wie ein Panther

Steinhagen-Brockhagen (WB/vos). Wie eine Trophäe reckt Robin Meise den Ball nach seinem parierten Siebenmeter gegen Niels Fuchs in Richtung der Brockhagener Trommler. Der TuS-Torwart gehört beim 32:24 (16:9) gegen HSG Porta Westfalica in der Handball-Verbandsliga zu den Matchwinnern.

Montag, 02.03.2020, 00:45 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 05:02 Uhr
Flink wie ein Panther: Brockhagens Robin Meise entschärft beim 32:24 gegen Porta den Gegenstoß von Jan Hohlfeld. Foto: Sören Voss

16 Paraden hat Lars Deppe, der Betreuer Olaf Deppe als Statistiker auf der Bank vertritt, am Ende des Abends für den Keeper notiert. Meise, von allen nur „Robbe” genannt, hechtet speziell in der ersten Halbzeit flink wie ein Panther zwischen den Pfosten herum und hat maßgeblichen Anteil daran, dass sein Team zur Halbzeit beim 16:9 schon mehr als die halbe Miete eingefahren hat. „Man darf die neun Gegentore aber nicht nur auf den Torwart reduzieren, denn auch die Jungs davor haben richtig gut geackert“, lobt Brockhagens Timo Schäfer. Mit den „Jungs“ meint der Trainer Paul Blankert, Dennis Freilich sowie Nico Stöckmann, dessen Rückkehr nach dreiwöchiger Verletzungspause dem TuS sichtlich guttut.

Nach torreichem Beginn (4:4, 6.) setzen sich die Hausherren vor 180 Zuschauern mit drei Treffern in Folge auf 7:4 ab. Die Rote Karte gegen Routinier Christian Kalms, der seinen Gegenspieler in einer Abwehraktion am Hals attackiert haben soll (18.), beantworten sie mit einer Trotzreaktion: Der Disqualifikation folgt ein 5:0-Lauf von 11:8 auf 16:8 (28.), der für noch klarere Verhältnisse sorgt.

Dass Portas Luca Halstenberg elfmal trifft, kann der TuS locker verschmerzen. Denn im eigenen Angriff überzeugt der TuS mit der von Coach Schäfer im Vorfeld geforderten Variabilität. Vollstrecker sind Fabian Raudies (7/1) und Yannick Sonntag, der bei 9/1 Toren fast einen fehlerfreien Tag erwischt. Den Treffer des Tages erzielt Linksaußen Christoph Motzkau, der von rechtsaußen aus spitzem Winkel einen Heber zum 30:23 versenkt. Abgesehen davon plätschert die Partie nach der Pause vor sich hin, zehn Sekunden vor dem Ende sorgt Paul Hundeloh mit dem Tor zum 32:24 dafür, dass die Gastgeber auch die zweiten 30 Minuten mit „plus 1“ gewinnen. Timo Schäfer zufrieden: „Unsere Deckung war richtig griffig. Insgesamt hat mir das gut gefallen.“

Daten & Fakten

Brockhagen: Meise, Clysters (7m); Koslik (1), Hundeloh (2), Motzkau (4), Blankert (2), Sonntag (9/1), Kalms, Raudies (7/1), Stöckmann, Freilich (4), Soetebier (3).

Porta: Frochte, Frerichs, Müller (2), Delius, Held (2), Göpfert, Halstenberg (11/2), Fuchs (4/2), Watermann (2), Kollmeier, Hohlfeld (2), Tretzack (1), Naumann (2).

Stationen: 2:3 (4.), 4:4, 7:4 (9.), 11:7 (16.), 11:8, 16:8, 16:9 (HZ), 21:12 (37.), 23:14, 26:17, 28:20 (53.), 32:24.

Zeitstrafen: 7:8.

Rote Karten: Kalms (TuS/19.) und Tretzack (Porta/54.), jeweils grobes Foulspiel.

Zuschauer: 180.

So geht es weiter: Sa., 7. März, 17.30 Uhr, LIT II (A).

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