Fußball-Landesliga: Steinhagen und Peckeloh wollen daheim erste Siege im neuen Jahr
Brakels hohes Tempo fordert 100 Prozent

Steinhagen/Versmold (WB/guf/star). Abstiegskampf und das Rennen um Platz zwei: In der Fußball-Landesliga steht für Spvg. Steinhagen und SC Peckeloh mit Heimvorteil am Sonntag viel auf dem Spiel..

Samstag, 29.02.2020, 00:50 Uhr aktualisiert: 29.02.2020, 05:03 Uhr
Torschütze vor zwei Wochen in Werste: Thomas Winder will mit Steinhagen jetzt auch Punkte bejubeln. Foto: Sören Voss

Spvg. Steinhagen - Spvg. Brakel. Wie geht es für jeden einzelnen nach der Saison weiter? Diese Frage bewegt natürlich im Hinterkopf die Spvg.-Kicker nach der Ankündigung eines strikten Sparkurses. Trainer Mario Lüke spürt jedoch nach eigenen Worten die Bereitschaft, im Abstiegskampf das Bestmögliche rauszuholen: „Jeder will unbedingt dazu beitragen, dass nach fünf Monaten endlich wieder ein Sieg gelingt. Gegen eine so starke Mannschaft wie Brakel ist das aber nur realistisch, wenn wir sie volle 90 Minuten lang wirklich beackern.“

Nach der unglücklichen Niederlage in Werste konnten die Spvg.-Kicker über den freien Sonntag einige Wehwehchen auskurieren. Ridvan Cinar wird allerdings mit einem dicken Knöchel definitiv fehlen. Im Hinspiel ließ der Rangvierte Brakel dem Schlusslicht beim 3:0 keine Chance. Um das zu ändern, braucht es eine Topleistung. „Brakel hat eine extrem starke Umschaltbewegung, viel Tempo im Spiel nach vorne und ist spielerisch stark. Wir müssen in den Zweikämpfen bestehen und mutig sein,“ fordert Lüke.

SC Peckeloh - Spvg. Beckum. Nach einem grauenvollen Saisonstart mit vier teils deutlichen Niederlagen haben sich die Gäste längst berappelt. So ließ der Rangzehnte etwa vor der Winterpause mit einem 5:2 gegen Brakel aufhorchen und hat zuletzt auch Peckeloh-Verfolger SC Verl II 1:0 besiegt. „Die waren schon bei unserem 3:1-Hinspielerfolg ein schwer zu spielender Gegner“, erinnert sich SCP-Coach Markus Kleine-Tebbe, der erneut mit viel Gegenwehr rechnet. „Aber natürlich nehmen wir die Favoritenrolle an. Wir sind schließlich Tabellenzweiter und haben Heimrecht.“

Anders als im alten Jahr fehle seinen Schützlingen aktuell ein wenig die Leichtigkeit, die man sich erarbeiten müsse. Der Coach spricht von ein bis zwei Baustellen. So hätten einige Akteure nach einer holprigen Vorbereitung ihren Rhythmus noch nicht gefunden, andere seien körperlich noch nicht bei 100 Prozent. Angesichts einiger Ausfälle fehle auch der Konkurrenzkampf. „Das führt automatisch dazu, dass sich Stammspieler ein wenig ausruhen. Das ist nur menschlich“, findet der Trainer, der auf Pixa, Berger, Lenz, Sander, Mehmeti und Timke verzichten muss.

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