Handball-Verbandsliga: Spvg. Steinhagen trotz Punktegeschenks gegen Emsdetten II motiviert
Ziel Heimsieg: auch sportlich die Klasse halten

Steinhagen (WB/guf). Klassenerhalt am grünen Tisch – trotz dieser frohen Botschaft, die am Nachmittag des 1. Mai bei der Spvg. Steinhagen eintraf, wollen sich die Verbandsliga-Handballer zur ungewohnten Heimspielzeit am Samstag (18 Uhr) noch einmal mit vollem Einsatz präsentieren.

Samstag, 04.05.2019, 00:25 Uhr aktualisiert: 04.05.2019, 00:30 Uhr
Kevin Kasper kommt eigens aus Ulm angereist: Auch Steinhagens Kreisläufer will zu einem Heimsieg beitragen. Foto: Sören Voss

Vor der Partie gegen TV Emsdetten II nennt Trainer Torben Gottsleben dafür gleich mehrere Gründe: »Wir wollen allen Eventualitäten aus dem Weg gehen. Denn fest steht ja: Wenn wir gegen unseren direkten Konkurrenten Emsdetten auch das Rückspiel gewinnen, haben wir den Klassenerhalt sportlich geschafft – ohne Wenn und Aber.« Zudem haben Spieler und Trainer am Ende einer ziemlich verkorksten Saison das Anliegen, die treuen Zuschauer im letzten Heimspiel so gut es geht zu versöhnen: »Das haben wir uns am Mittwochvormittag, als wir trainiert haben, alle zusammen noch mal geschworen«, berichtet Gottsleben. Außerdem gelte es, Jan Phillip Lindemann (hört auf), Hannes Köhne (zum TV Werther) und Moritz Lünstroth (zum TV Isselhorst) positiv zu verabschieden.

Konkurrent Ahlener SG II hatte Rechtsaußen Niklas Seifert (Jahrgang 1996) bei den Siegen gegen Emsdetten II, Steinhagen und Altenbeken-Buke aufgeboten, obwohl er in der Drittliga-Mannschaft festgespielt war. Das Trainerduo Thorsten Szymaski und Jan Anton war irrtümlich davon ausgegangen, dass U23-Spieler »von oben« im Verbandsliga-Team frei einsetzbar seien. Dies gilt jedoch nur für Unter-21-Jährige. Deshalb der Abzug von sechs Punkten, nachdem ein Konkurrent (Gerüchten zufolge der ASV Senden) Staffelleiter Andreas Tiemann auf die Spur des Regelverstoßes gesetzt hatte.

Zwar haben die Ahlener ab Verkündung der Entscheidung 14 Tage Einspruchsfrist. Aber Co-Trainer Jan Anton sagte Freitag im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten: »Wir haben alles noch mal besprochen und die Regelbücher gewälzt. Da kommen wir nicht raus.« Tags zuvor hatte er schon zerknirscht den Fehler eingeräumt: »Es ist einfach nur saudumm, was uns da passiert ist.« Trotzdem wollen die Steinhagener auch der letzten möglichen bösen Überraschung aus dem Weg gehen: Das Aufgebot vom Remis in Isselhorst (mit den angeschlagenen Lindemann, Lewanzik und Vogel) soll gewinnen – gegen ein Gästeteam, das dank Ahlens Patzer ebenfalls gerettet ist (beide acht Punkte vor ASG II).

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