Handball-Verbandsliga: Steinhagen spielt 22:22 in Hüllhorst
Spvg. verpasst Sieg in letzter Sekunde

Steinhagen  (WB/guf). In Hüllhorst hat Spvg. Steinhagen eine miserable Bilanz. Am Samstag klaute der Handball-Verbandsligist der HSG mit 22:22 (12:9) endlich mal einen Punkt mit – und doch war die Enttäuschung beim abstiegsbedrohten Gästeteam groß.

Sonntag, 31.03.2019, 23:59 Uhr
Steinhagens Moritz Lünstroth hat beim 22:22 in Hüllhorst sieben Tore erzielt. Foto: Sören Voss

»Unterm Strich ist das unbefriedigend. Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, und haben uns für eine gute Leistung nicht belohnt«, konstatierte Trainer Michael Bohnemeier. Zum einen haderten die Steinhagener mit dem Zeitstrafenverhältnis (2:7 zuungunsten der Spvg.) und der laut Bohnemeier »unberechenbaren« Strafbemessung der Schiedsrichter im Hüllhorster Hexenkessel. Zum anderen machte die Spvg. in der hektischen Atmosphäre aber auch zu viele Fehler, um aus einem starken ersten Spieldrittel (6:1- und 10:3-Führung) mehr Kapital zu schlagen. Zwei Siebenmeter blieben in Hälfte eins ungenutzt.

Obwohl Jan Phillip Lindemann wegen der Folgen einer Grippe das Warmmachen abbrach und im Hinblick auf die zwei kommenden Heimspiele draußen blieb, startete die Spvg. mit einer sehr aufmerksamen 6-0-Deckung optimal. Kevin Kasper und Tim Ansorge im Innenblock deckten Kreisläufer Kreft gut ab, dahinter parierte Hannes Köhne einige Male hervorragend. »Leider haben wir eine deutlichere Pausenführung verpasst und nach der Halbzeit zu schnell den Ausgleich zugelassen«, klagte Bohnemeier mit Blick auf das 12:9 und 13:13 (37.). Danach führte Steinhagen mehrfach mit ein oder zwei Toren. Moritz Lünstroth schien seine starke Leistung mit dem Siebenmeter-Tor zum 22:21 kurz vor Schluss zu krönen. Aber in Überzahl holte Hüllhorst mit der letzten Aktion ebenfalls einen Strafwurf heraus, den Julian Hodde nach Ablauf der Spielzeit zum Endstand verwandelte.

Spvg.: Köhne (1.-60.), Haedecke (nur bei 7m); Y. Peperkorn, Maiwald (2), Lünstroth (7/3), Vogel (3), Lewanzik, Thiede, Janzen, K. Kasper (2), C. Pepekorn (1), J. Wagner (1), Ansorge (6).

So geht’s weiter: Do., 4. April, 20 Uhr TSV Hahlen (H).

Jedrzej zum TuS Brake

Steinhagens Verbandsliga-Rivale TuS Brake wird in der kommenden Saison von einem alten Bekannten gecoacht: Zygfryd Jedrzej wechselt vom VfL Mennighüffen in den Bielefelder Norden.

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