Volleyball-Landesliga: VfB gewinnt 3:2 gegen TV Löhne
Ein hartes Stück Arbeit

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Trotz eines 3:2-Siegs (25:18, 20:25, 18:25, 25:8, 16:14) gegen den TV Löhne haben die Volleyballerinnen des VfB Schloß Holte einen Platz in der Landesligatabelle abgeben müssen. Der VC Altenbeken-Schwaney zieht an den Holterinnen vorbei und ist neuer Dritter.

Dienstag, 05.02.2019, 07:00 Uhr
Stefanie Ehlebracht (rechts) vom VfB Schloß Holte möchte den Ball der Löhner am Netz abblocken. Es ist – wie von den Holterinnen erwartet – ein umkämpftes Spiel. Am Ende gewinnt der VfB in der heimischen Sporthalle mit 3:2. Foto: Patrick Pollmeier

Löhne ist kein unbekannter Gegner. Schon in der vergangenen Saison trafen beide Teams aufeinander. In der Hinrunde besiegte der VfB den TV mit 3:2. »Sie zeichnen sich besonders durch eine gute Abwehrleistung und Kampfgeist aus. Wir sind davon ausgegangen, dass sie uns nichts schenken werden«, sagt VfB-Spielerin Anke Bollmann. Zumal dem VfB am Samstag mit Lilli Grewe die erste Zuspielerin und mit Linda Sudhölter eine Wechseloption für die Außenposition fehlt. Im ersten Satz kann sich der VfB ein Polster aufbauen. Es schleichen sich auf beiden Seiten Fehler ein, immer wieder werden Aufschläge vergeben. Die Holterinnen halten dennoch den Vorsprung, entschärfen die gegnerischen Angriffe durch gute Blockaktionen und eine stabile Abwehr und punkten durch variable Angriffe. Larissa Barnstorf sichert durch druckvolle Aufschläge den 25:18-Satzgewinn.

Der zweite Satz beginnt auf VfB-Seite mit einer Annahme- und Aufschlagschwäche. Trainerin Christina Ewers wechselt Pia Gonschorek beim Stand von 6:10 ein. Wie schon in anderen Spielen reicht eine Auswechslung zum Umschalten: Die VfB-Spielerinnen kämpfen, es mangelt allerdings weiter an Aufschlagsicherheit.

Der Sichtblock der Löhnerinnen macht dem Gastgeber Probleme. Den nun sicher aufspielenden TV kann der VfB nicht mehr einholen – 20:25. Den Kampfgeist im Rücken startet der VfB stabil, aber mit deutlichen Aufschlagfehlern in den dritten Satz. Auf Löhner Seite das gleiche Bild – 6:6. Diese Schwäche wirkt sich auch auf die anderen Aktionen des VfB aus.

Der TV führt mit 9:14. Durch die Einwechslung von Laura Schulz für Lea Brock kommt der VfB wieder ins Spiel, sodass es für den 16:16-Ausgleich reicht. Nach einer Aufholjagd nutzt Löhne eine erneute Annahmeschwäche und holt sich den Satz mit 18:25. Brock wird im vierten Satz wieder eingewechselt. Der VfB tritt selbstbewusster auf und es entwickelt sich ein ausgeglichenes, kämpferisches Spiel. Der VfB kann zwei Punkte Vorsprung zum 7:5 gutmachen.

Eine Aufschlagserie von Bollmann bringt den Gastgeber zur deutlichen 16:5-Führung. Diesen Ruck nehmen die Holterinnen mit und gewinnen den Satz klar mit 25:8. Der Entscheidungssatz beginnt ausgeglichen, der VfB hadert aber erneut mit dem TV-Sichtblock. Die Teams wechseln die Seiten beim 6:8-Rückstand des VfB. Im Gegensatz zu anderen Spielabschnitten brechen die Aufschläge daraufhin nicht ein. Die Holterinnen agieren in Block und Abwehr stabil. Löhne kann den ersten Satzball beim 14:14 abwehren. Mit dem letzten Angriff von Lena Stolle holt sich der VfB den Satz mit 16:14 und gewinnt das Spiel. »In den verlorenen Sätzen haben wir bei unseren Aufschlägen zu viele Eigenfehler gemacht. Entscheidend waren die Auszeiten von Christina Ewers, die uns durch deutliche Worte wieder in die Spur brachte. Unser Kampfgeist hat uns durch das fehlerhafte Spiel gebracht«, sagt Bollmann.

»Larissa Barnstorf hat als zweite Zuspielerin einen guten Job gemacht und konnte die Angreifer in Szene setzen. Ebenso gute Einsätze hatten Deborah Hanke und Lena Stolle«, lobt sie. Im nächsten Spiel wartet Tabellennachbar Altenbeken-Schwaney auf den VfB.

VfB Schloß Holte: Larissa Barnstorf, Sandra Bauer, Anke Bollmann, Lea Brock, Stefanie Ehlebracht, Pauline Glomb, Pia Gonschorek, Deborah Hanke, Laura Schulz, Lena Stolle, Denise Uthe.

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