Basketball: FC Stukenbrock Wombats empfangen FC Rot-Weiß Kirchlengern 1 Künstler, Arbeiter und Sprungwunder

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Ein sportliches Highlight gibt es am Freitag vor Weihnachten statt: Platz 2 gegen Platz drei heißt es, wenn die FC Stukenbrock Wombats zu Hause den FC Rot-Weiß Kirchlengern 1 spielen.

Von Carina Teckentrup
Der Wombats-Kader: Bleron Gela, Philip Snelting, Kai Günzel, Sebastian Goebel, Oliver Ruesche, Sebastian Wanzke, Paul Dreßler (vordere Reihe, von links), Trainer André Walke, Martin Lüke, Marvin Hanke, Marco Bartholomäus, Hans-Werner Schapansky, Thomas Poloczek, Simon Belte, Pascal Lideck (mittlere Reihe), Matthew Ray Travers, Enes Kaya, Ömer Kahraman, Robin Formanski, Moritz Pohlmann, Jan-Philipp Schreiner und Nathaniel Ray Travers (vordere Reihe).
Der Wombats-Kader: Bleron Gela, Philip Snelting, Kai Günzel, Sebastian Goebel, Oliver Ruesche, Sebastian Wanzke, Paul Dreßler (vordere Reihe, von links), Trainer André Walke, Martin Lüke, Marvin Hanke, Marco Bartholomäus, Hans-Werner Schapansky, Thomas Poloczek, Simon Belte, Pascal Lideck (mittlere Reihe), Matthew Ray Travers, Enes Kaya, Ömer Kahraman, Robin Formanski, Moritz Pohlmann, Jan-Philipp Schreiner und Nathaniel Ray Travers (vordere Reihe). Foto: Carina Teckentrup

Mit dabei werden auch die drei neuesten Zugänge der Wombats sein: Bleron Gela, Enes Kaya und Nathaniel Saveedra. Kaya wird sein Team dabei als Zuschauer unterstützen. Der erst 15-Jährige müsste ein ärztliches Attest bekommen, um in der Senioren-Kreisliga spielen zu dürfen. »Das ist viel Aufwand und würde außerdem bedeuten, dass er zwei Ligen überspringen würde. Das ist zuviel des Guten. Enes ist bei uns im Training voll integriert und wir sind auf seine Entwicklung sehr gespannt. Er ist ein unermüdlicher Arbeiter«, sagt Wombats-Trainer André Walke.

Gela zeigt Potenzial

Auf den 17-jährigen Gela kann er sich in der Liga verlassen. »Er hat viel Potenzial und hat auch schon die ersten Minuten auf dem Feld hinter sich. Er ist ein Toptalent und weiß noch gar nicht, was er kann«, ist sich Walke sicher. Gela, vom Coach als »Sprungwunder« betitelt, und Kaya trainieren seit Beginn der aktuellen Saison mit den Herren, vorher gingen sie zum Wombats-Jugendtraining.

Ein kurzes Intermezzo mit der Mannschaft feiert Saveedra. Der 21-jährige Bruder von Rudel-Stammspieler Matthew Travers ist zur Zeit zu Besuch in Deutschland und wird im Januar wieder in seine Heimat Alaska fliegen.

Schade findet das sein Trainer, denn Saveedra spielt auf einem hohen Niveau. »Die Stadtliga, in der er in den USA spielt, entspricht hier ungefähr der Landes- oder Regionalliga. Aber die beiden haben noch mehr Brüder. Mal sehen, wann sie bei uns vorbeischauen«, sagt Walke mit einem Augenzwinkern.

Saveedra wollen seine Kollegen nicht mehr missen

Auch seine Mannschaftskollgen wollen Saveedra nicht mehr missen. »Er macht auch in seiner Freizeit viel mit den Jungs«, weiß Walke. »Nathaniel ist Basketballer, durch und durch. Was er auf dem Feld macht, hat immer Hand und Fuß. Er spielt Pässe, auf die wir gar nicht kommen würden. Er ist ein richtiger Ballkünstler«, lobt der Coach seinen Vorlagengeber. »Man merkt, dass er auf Wettkampfniveau spielt.«

Verzichten muss der Trainer momentan verletzungsbedingt auf Marco Bartholomäus und Travers. Beide haben mit Knieproblemen zu kämpfen. Auch wenn die Truppe mit insgesamt 21 Spielern gut besetzt ist, sucht Walke weitere Verstärkung: »Ein richtig Großer würde uns noch gut zu Gesicht stehen. Wir sind zwar das schnellste Team der Liga und haben eine außerordentlich gute Kondition, aber gegen Spieler mit mehr als 2 Meter Körpergröße haben wir unsere Schwierigkeiten.«

Neue Rudelmitglieder willkommen

Das neue Rudelmitglied erwartet eine »kleine Familie. Wir haben eine tolle Teamchemie. Niemand ist hier auf dem Mund gefallen, manchmal braucht man ein dickes Fell. Aber mir ist es lieber, die Leute meckern, denn dann weiß ich: die Mannschaft ist den Leuten etwas wert. Es sind alle stolz, mit dabei zu sein.«

Denn die Wombats spielen in der Kreisliga oben mit. Rudel-Chef Walke hat für das zweite Spiel der Rückrunde am Freitag sein Saisonziel verraten, das kaum Raum für Spekulationen lässt, wohin die Reise am Ende der Saison hingehen soll: »Wir wollen die restlichen zehn Saisonspiele gewinnen. Dann ist es entschieden. Alles liegt noch in unserer Hand.«

Es wird also spannend gegen den Dritten Kirchlengern 1. Das letzte Spiel des Jahres findet in der Sporthalle am Hallenbad ab 20.30 Uhr statt.

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