Handball: FC Stukenbrock verliert mit 23:35 gegen HSG Augustdorf/Hövelhof II Weiter auf Talfahrt

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die Talfahrt des FC Stukenbrock geht weiter. In der Handball-Bezirksliga hat die Mannschaft von Trainer Klaus Hamel eine weitere Pleite eingesteckt. Sie verlor auswärts mit 23:35 (14:16) gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof 2 und steht auf dem letzten Tabellenplatz.

Von Carina Teckentrup
Sascha Freier (2. von links) und Thorsten Grunwald (2. von rechts) versuchten auch am vergangenen Samstag, sich zum gegnerischen Kasten durchzuboxen. Das Foto zeigt die beiden beim Spiel gegen die SG Handball Detmold 2.
Sascha Freier (2. von links) und Thorsten Grunwald (2. von rechts) versuchten auch am vergangenen Samstag, sich zum gegnerischen Kasten durchzuboxen. Das Foto zeigt die beiden beim Spiel gegen die SG Handball Detmold 2. Foto: Carina Teckentrup

Mit 5:17 Zählern müssen die Stukenbrocker auf dem letzten Tabellenplatz überwintern. Dazu scheint die fehlende Konstanz der Stukenbrocker beizutragen. »Eine Halbzeit ist immer gut, die andere dagegen nicht. Dieses Mal war die erste Hälfte gut«, bilanziert FCS-Trainer Hamel.

»Nach 40 Minuten das Spielen eingestellt«

Die Stukenbrocker gingen durch ein Tor von Thorsten Grunwald (2.) in Führung. Die ließen sie sich aber schnell nehmen, blieben jedoch an der HSG dran. Dennis Ehlebracht konnte in der 21. Minute auf 11:10 verkürzen, Nicolas Kuhlenkamp sorgte noch in der 29. Minute für den 14:14-Ausgleichstreffer. Zur Pause musste das Hamel-Team einen zwei-Tore-Rückstand hinnehmen – nichts, was nicht aufholbar gewesen wäre.

»Nach 40 Minuten haben wir aber das Spielen eingestellt. Dadurch wuchs der Vorsprung der Augustdorfer natürlich«, sagt Hamel. 22:17 stand es zu diesem Zeitpunkt, die FCS-Handballer konnten sich kurzzeitig noch auf drei Punkte (23:20 in der 44. Minute) herankämpfen. Dann nahm das Desaster seinen Lauf: Die HSG setzte sich weiter ab, erarbeitete sich sieben Punkte Vorsprung bis zur 51. Minute.

Große Enttäuschung

»Dann ist das passiert, was ich ganz schlimm finde. Die Jungs haben sich komplett aufgegeben und nicht mehr gekämpft. Es wurde nichts von dem umgesetzt, was wir im Training geübt haben, obwohl exakt die gleichen Situationen im Spiel aufkamen«, zeigt sich Hamel enttäuscht.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Gastgeber die Abstandsmarke von zehn Toren in der 57. Minute (31:21) knackten. Weitere vier Tore kamen bis zum Spielende auf das Konto der Gegner, während der FC noch zwei Ehrentreffer zum 35:23-Enstand nachreichte. »Wir müssen unnütze Fehlwürfe verbuchen, dafür haben wir in der ersten Halbzeit eine gute Deckung gezeigt. Die haben wir allerdings im zweiten Durchgang aufreißen lassen.«

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