Kreisliga B: VfB Schloß Holte II gewinnt in Herzebrock mit 6:2 Schiri-los durch die Nacht

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die Reserve des VfB Schloß Holte hat sich mit einem Sieg am Mittwochabend in die Winterpause verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Christian Voike siegte gegen den Herzebrocker SV mit 6:2 (2:1).

Kevin Klippenstein ließ am Mittwoch seine Gegenspieler links liegen: er traf gleich zwei Mal für den VfB II und sorgte für den Tore-Auftakt. Das Bild zeigt ihn beim Spiel der ersten Mannschaft gegen Viktoria Rietberg am letzten Meisterschafts-Spieltag.
Kevin Klippenstein ließ am Mittwoch seine Gegenspieler links liegen: er traf gleich zwei Mal für den VfB II und sorgte für den Tore-Auftakt. Das Bild zeigt ihn beim Spiel der ersten Mannschaft gegen Viktoria Rietberg am letzten Meisterschafts-Spieltag. Foto: Patrick Pollmeier

Dabei sorgte Kevin Klippenstein gleichzeitig für den Tore-Auftakt und -Abschluss. Bevor es allerdings dazu kommen konnte, musste erst einmal ein Schiedsrichter her. »Der Schiri kam nicht und war auch nicht zu erreichen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass jemand vom SV pfeift. Die Spieler hatten Lust zu spielen und die Fahrt sollte sich gelohnt haben«, sagt Voike über die Nachholpartie. Das Spiel am 3. Dezember war wegen des Schneefalls ausgefallen.

Und die Fahrt hat sich gelohnt: nachdem Sebastian Penner schon in der 1. Minute mit einer Chance glänzte, versenkte Kippenstein in der 7. Minute nach Vorgabe von Robin Fleiter das Leder im langen Eck zum 1:0. Den Ausgleich musste der VfB nur Minuten später nach einem Fehlpass von Martin Haaf auf den Herzebrocker Stürmer hinnehmen. Klippenstein sorgte dann in der 27. Minute für wichtige Schützenhilfe: Er tanzte vier Gegenspieler aus und legte den Ball quer auf Penner, der für den 2:1-Pausenstand sorgte.

"

»Unser Sieg war definitiv verdient.«

Christian Voike

"

Auch der zweite Durchgang lief gut für den VfB. Nach einer Ecke kam Laurenz Frevert an den Ball, Julian Pietsch konnte ihn zum 3:1 (53.) reinstochern. Die Holter mussten noch den Anschlusstreffer der Gastgeber durch einen Konter über rechts hinnehmen (60.), legten dann aber noch nach.

Szymura bahnte sich nur zwei Minuten später den Weg über rechts und legte den Ball zurück auf Kevin Matzmohr, der zum 4:2 traf (62.). Sebastian Penner verwandelte in der 67. Minute einen Elfer für ein Foul an Matzmohr – 5:2. Zu guter Letzt sorgte Klippenstein nach Vorarbeit von Pietsch in der 79. Minute zum 6:2-Endstand.

»Unser Sieg war definitiv verdient, besonders Klippenstein machte den Unterschied. Herzebrock hat es allerdings gut angestellt, auf dem kleinen Kunstrasenplatz die Räume eng zu machen. Auch der Herzebrocker Unparteiische machte seine Aufgabe gut«, lobte Voike.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.