Tischtennis: Westdeutsche Meisterschaften Richter und Kempf schlagen sich gut

Schloß Holte-Stukenbrock  (WB). Mit Stefan Richter (Senioren 40) und Hugo Kempf (Senioren 80) haben sich zwei TTSV-Akteure für die Westdeutschen Einzelmeisterschaften der Senioren qualifiziert, die am Wochenende in Gütersloh stattfanden.

Stefan Richter hatte Lospech.
Stefan Richter hatte Lospech. Foto: Patrick Pollmeier

Richter, die Nummer 6 des Holter Verbandsligisten, ging an Position vier gesetzt in seiner Gruppe nur als Außenseiter ins Rennen. Als Jens Böhnisch, der an zwei Gesetzte nicht erschien und durch Achim op de Hipt (TTC BW Geeldern-Veert) ersetzt wurde, stiegen die Chancen fürs Weiterkommen – nach einer 0:3-Niederlage gegen den Favoriten Ralf Janssen (TTV Mödrath) und einem 3:0-Sieg gegen Nachrücker Achim op de Hipt, hing alles von der letzten Partie gegen den favorisierten Carsten Fengler (SC BW Ottmarsbocholt) ab. Die ersten beiden Sätze gingen mit je 6:11 an seinen Gegner. Doch der Holter verkürzte durch 11:3 im dritten Durchgang auf 1:2. Im vierten Satz behielt Fengler mit 11:8 die Oberhand, sodass die 1:3-Niederlage und mit Gruppenplatz drei das Aus im Einzel feststand.

Ein bisschen Pech dabei

Im Doppel startete Richter mit Björn Brust vom Ausrichter Post SV Gütersloh. Nach einem 3:0-Sieg gegen Christian Schroer (TTV Preußen 47 Lünen) und Frank Malmwieck (TTC Werne) hatte das Duo Lospech. Gegen die späteren Westdeutschen Meister Marco Vester (TTC DJK Hennef) und Marcel Sitra (TTC RG Porz) konnte bei der 0:3-Niederlage der erste Satz mit 9:11 knapp gestaltet werden. Die Sätze zwei und drei (6:11/3:11) gingen deutlich verloren.

Pech hatte Richter ebenso im Mixed-Wettbewerb, da seine Partnerin Nicole Lütkebohle vom VfL Hiddessen-Pivitsheide im Einzelwettbewerb aufgeben musste und nicht mehr antreten konnte.

Altmeister Hugo Kempf vertrat erstmalig in der Senioren-80-Klasse die Farben des TTSV. In seiner Vierer-Gruppe erfüllte der Holter hinter dem amtierenden Westdeutschen Meister Konrad Steinkämper (Bezirk Mittelrhein) an Position zwei gesetzt die Erwartungen voll und ganz. Nach einem 3:1-Erfolg über Wolfgang Heidt (TTC SW Unna) und einem 3:0-Sieg gegen Walter Simon (Soester TV), der für Horst Dercks (Düsseldorf) nachrückte, war das Weiterkommen und der Sprung ins Viertelfinale bereits gesichert.

Fünfsatz-Krimi

Im Spiel um Gruppenplatz eins war Konrad Steinkämper zu stark, sodass nach einem 5:11, 6:11 und 11:13 Kempf mit 0:3 gratulieren musste. In der Runde der letzten acht Spieler meinte es die Losfee mit Kempf nicht gut, sodass er mit Herbert Göbels (TTC Arsbeck) gegen den späteren Westdeutschen Vizemeister antreten musste. Alle drei Sätze gingen knapp mit 8:11, 9:11, 11:13 an seinen Gegner, sodass das erhoffte Ziel des Halbfinals ihm verwehrt blieb.

Im Doppel verpasste Kempf mit seinem Partner Rudi Laupichler vom TTF Lünen eine Medaille nur knapp: In einem nervenaufreibenden Fünfsatz-Krimi verlor das Duo gegen Helmut Kretzer (VTV Freier Grund) und Gerhard Albrecht (TTC Harpen) nach 2:0-Führung noch mit 2:3.

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