Finnenbahn-Meeting: Neues Organisationsteam belebt Laufstaffel Kultlauf kehrt zurück

Schloß Holte-Stukenbrock(WB/hf). Das Finnenbahn-Meeting soll 2016 nach einer einjährigen Pause wieder aufleben. Der Kultlauf ist für den 28. Oktober geplant.

Foto: Pollmeier

Die bisher 90-minütige Laufstaffel bekommt ein neues Gesicht. »Jedoch bleiben die wichtigsten Merkmale erhalten«, sagt Olaf Buschke vom Laufspaß Sende, dessen Verein gemeinsam mit der ASG Teutoburger Wald das Organisationsteam stellen. Im vergangenen Jahr musste das Meeting eingestellt werden, da immer mehr Helfer aus dem Organisationsteam ausgefallen waren.

»Einfach aussterben sollte der Lauf, der bereits seit 21 Jahren ausgetragen wird und der jedes Jahr bereits nach einer Minute ausgebucht war, nicht«, sagt Buschke. Deshalb wolle er mit dem neuen Organisationsteam das Finnenbahn-Meeting wieder aufleben lassen. »Es fanden bereits zwei Teamsitzungen statt, in denen die Rahmenbedingungen festgelegt wurden«, sagt Buschke.

Zelt soll ins Stadion

Das Team möchte die beim Ölbachstadion gegebenen Möglichkeiten besser nutzen, um den Staffellauf organisatorisch praktikabler und sicherer abwickeln zu können. So soll das Großzelt, in dem die Staffelwechsel stattfinden, ins Stadioninnere verlegt werden. Die Laufrunde wird in gewohnter Weise aus diesem heraus um die Finnenbahn führen.

Die Streckenlänge der Runde wird sich dadurch allerdings auf rund 1450 Meter verlängern. Damit dadurch die Gesamtrundenzahl der Staffel nicht drastisch sinkt, haben sich die Organisatoren auf eine Ausweitung der Staffellaufzeit von bisher 90 auf zukünftig 99 Minuten geeinigt.

Eine Neuerung plant das Team mit einer Junior-Staffel für Schüler, die in den Nachmittagsstunden vor dem abendlichen Hauptlauf ausgetragen werden soll. »Hier werden sich die laufbegeisterten Youngsters im Alter von sechs bis zwölf Jahren unter Anleitung ihrer Eltern oder Übungsleiter in einer 33- minütigen Dreierstaffel messen«, sagt Buschke. Die Rundenlänge solle rund 500 Meter betragen.

Die Finnenbahn-Besonderheiten wie der Wechselmodus, die Sportschau und das Finnenbahnlied sollen allerdings bestehen bleiben. »Schließlich haben sie die Veranstaltung zu einem regionalen Kultlauf werden lassen und ein solcher soll sie auch zukünftig bleiben«, sagt Buschke.

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