Handball-Kreisliga: FC Stukenbrock teilt sich mit TV Horn-Bad Meinberg die Punkte Ein Spiegelbild der Saison

Schloß Holte-Stukenbrock(WB/hf). Geschafft: Der FC Stukenbrock schließt die Saison mit einem 27:27 (15:16)-Unentschieden gegen den TV Horn-Bad Meinberg ab und landet vor dem Tabellenletzten.

Am Wurf gehindert: Stukenbrocks Nummer 14, Nico Kuhlenkamp, wird von seinem Gegenspieler bedrängt. Zu oft in dieser Saison ließ sich der FC im Angriff stören. Hinten allerdings bekamen die Stukenbrocker zu selten den Zugriff.
Am Wurf gehindert: Stukenbrocks Nummer 14, Nico Kuhlenkamp, wird von seinem Gegenspieler bedrängt. Zu oft in dieser Saison ließ sich der FC im Angriff stören. Hinten allerdings bekamen die Stukenbrocker zu selten den Zugriff. Foto: Hendrik Fahrenwald

Die Partie der beiden schwächsten Teams der Liga spiegelte die Stukenbrocker Saison wider. »Wir sind ambitionierter gestartet, doch es lief nicht ganz rund«, kommentiert FC-Spieler und Co-Trainer Thorsten Grunwald die Zielsetzung der Stukenbrocker vor dem Serienstart, die auch auf das letzte Ligaspiel passt.

Gegen das abgeschlagene Schlusslicht, das bis dato nur mit einem Überraschungserfolg gepunktet hat, kamen die Gastgeber nicht über ein Unterschieden hinaus und konnten gerade eben eine Niederlage verhindern. »Wir hätten fast noch mit einem Tor verloren«, sagt Grunwald. Deshalb ist beim FC nun keiner traurig, dass das erste Kreisliga-Jahr nach dem Aufstieg ein Ende gefunden hat. »Wir sind froh, dass die Saison vorbei ist«, bestätigt Grunwald.

Die Stukenbrocker begannen mit einer 5:1-Deckung und hatten in der Anfangsphase Probleme, das Offensivspiel der Gäste zu unterbinden. Ohne Zugriff auf den Gegner ließ der FC die Räume zu groß werden. »Das war nicht der Paradetag für unsere Deckung«, sagt Grunwald. Nach ein paar Umstellungen fand der FC in die Spur: Mit dem Pausenpfiff lag Stukenbrock mit einem Tor zurück – 15:16.

Die zweiten 30 Minuten gehörten zunächst den Stukenbrockern. »Wir haben uns erst abgesetzt«, sagt Grunwald. Mit zwei und vier Toren legte der FC vor. Doch vor allem in der Schlussphase verloren die Gastgeber die Kontrolle über das Spiel. »Das war nicht erfreulich«, sagt Grunwald. So blieb das Abschiedsgeschenk für Dennis Ehlebracht und Julian Klima aus, die voraussichtlich ihr letztes Spiel für die erste Mannschaft gemacht haben. »Sie kümmern sich zur kommenden Saison um eine dritte Mannschaft«, sagt Grunwald. Er und Cheftrainer Peter Menke bleiben dem Team allerdings erhalten. »Wir wollen nächste Saison auf und neben dem Feld näher zusammenrücken.«

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