Kreisliga B Gütersloh: SW Sende spielt 2:2-Unentschieden gegen FC Isselhorst II Gespenst lässt Sende zittern

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der Klassenerhalt ist weiterhin in Gefahr: Zu Hause kommt SW Sende II nicht über ein 2:2 (0:1) gegen den Tabellenletzten FC Isselhorst II hinaus.

Von Hendrik Fahrenwald
Leihgabe mit Torgefahr: Tim Fleiter von der Sender Reserve zieht vor seinem Isselhorster Gegenspieler ab. Sein Schuss verpasst knapp das Gäste-Gehäuse. Derzeit hilft der Sender Offensivspieler der ersten Mannschaft in der Reserve aus.
Leihgabe mit Torgefahr: Tim Fleiter von der Sender Reserve zieht vor seinem Isselhorster Gegenspieler ab. Sein Schuss verpasst knapp das Gäste-Gehäuse. Derzeit hilft der Sender Offensivspieler der ersten Mannschaft in der Reserve aus. Foto: Hendrik Fahrenwald

»Wir haben dieses Jahr ein Heimspiel-Gespenst«, sagt SW-Trainer René Quarg, der sich mit seinem Team weiterhin vor dem Abstieg fürchtet. Denn die Sender bleiben das schlechteste Heimteam der Liga. »Eigentlich wollten wir gegen Isselhorst unseren vierten Heimsieg feiern, allerdings standen wir uns wieder selbst im Weg«, resümiert Quarg.

Chancen verpasst

Gleich vier Großchancen verbuchten die Hausherren im ersten Durchgang. »Nur leider passten die Pass- und Laufwege nicht zusammen, sodass der Ball vorm leeren Tor herlief«, sagt Quarg. Sendes Tim Fleiter, Leihgabe aus der ersten Mannschaft, vergab die größte Chance zur Führung, als er das Leder knapp am Kasten vorbei setzte (26.).

Effektiver zeigte sich der FC, der mit seiner ersten Torchance das 1:0 durch Thiemo Kramer erzielte (35.). Im zweiten Durchgang haderte Quarg weiter mit der eigenen Leistung. »Diverse Abstimmungsprobleme waren wieder unser größter Gegner.«

Dabei gelang seinem Team bereits nach drei gespielten Minuten nach dem Wiederanpfiff der Ausgleich. Ein Foul an Sendes Dennis Kronshage hatte ein Elfmeter für die Gastgeber zur Folge. SW-Stürmer Michael Maiber verwandelte vom Punkt aus zum 1:1 (48.). Der Anlass des Strafstoßes war allerdings umstritten. »Hier hatten wir Glück, andere Schiedsrichter hätten nicht gepfiffen«, sagt Quarg.

Wille fehlt

Der Ausgleich hielt nicht lange: In der 63. Minute sorgte Isselhorst mit einem ihrer zahlreichen langen Bälle in die Spitze für Gefahr. Abwehrspieler Lukas Panreck verschätzte sich, so dass erneut FC-Spieler Kramer alleine auf das Sender Tor zulief und zur neuen Führung verwandelte (63.).

Mit Beginn der Schlussphase brachte ein Kopfball von Christian Kownatzki nach einem Freistoß von Lenard Schröder zwar den Punktgewinn, der sei allerdings zu wenig. »Alles in allem können wir mit dem Punkt nicht zufrieden sein, denn ein Sieg wäre Pflicht gewesen«, sagt SW-Trainer Quarg. Doch für diesen reichte es nicht. »Da fehlte es bei einigen Leuten an der Einstellung und den nötigen Willen.«

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