SC Wiedenbrück muss erst wieder die »Basics« des Fußballs lernen Jetzt Straftraining á la Mehnert

Bonn (WB). Es dürfte ab diesem Montag angenehmere Dinge geben, als Spieler des Fußball-Regionalligisten SC Wiedenbrück zu sein. Nach einer desolaten Vorstellung beim Bonner SC , die in einer ernüchternden 1:4 (0:2)-Niederlage mündete, wird Björn Mehnert zum Schleifer mutieren. »Die Jungs werden ab Dienstag Spaß haben. Wir haben eine Menge zu tun und werden auf meine Art und Weise hart an den Basics arbeiten«, kündigt der SCW-Coach Einheiten aus der Kategorie Straftraining an.

Von Dirk Heidemann
Gedankenverloren sitzt Björn Mehnert auf der Trainerbank im Bonner Sportpark Nord. Auf den Coach des SC Wiedenbrück wartet nach dem 1:4-Debakel in der ehemaligen Bundeshauptstadt viel Arbeit – und seine Mannschaft steht vor harten Einheiten.
Gedankenverloren sitzt Björn Mehnert auf der Trainerbank im Bonner Sportpark Nord. Auf den Coach des SC Wiedenbrück wartet nach dem 1:4-Debakel in der ehemaligen Bundeshauptstadt viel Arbeit – und seine Mannschaft steht vor harten Einheiten. Foto: Daniel Bremehr

Seine Gemütsverfassung nur mit »enttäuscht« zu bezeichnen, wäre glatt untertrieben. Entsetzt trifft es schon eher, gemischt mit einer gehörigen Portion Wut. Denn dem Bonner SC genügte gegen das fehlerbehaftete Wiedenbrücker Spiel eine durchschnittliche Regionalligaleistung – das machte die Niederlage für Mehnert noch unerträglicher.

Der SCW ließ am Samstag alles vermissen, was nach einer guten Vorbereitung und dem befriedigenden Saisonstart zu erwarten gewesen wäre. Mangelhaftes Zweikampfverhalten, schlampiges Passspiel und ein gänzlich fehlendes Umschaltspiel, das unter Björn Mehnert eigentlich zum Markenzeichen werden sollte, prägten den unzureichenden Auftritt.

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Vierte Liga – keiner weiß warum

Fans des Bonner SC

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Jeder Ball, der von den Gästen erobert wurde, war umgehend wieder weg. »Vierte Liga – keiner weiß warum«, skandierten die Anhänger des Bonner SC nach dem zwischenzeitlichen 3:0 und verabschiedeten die Wiedenbrücker mit »Absteiger, Absteiger«-Rufen.

Twyrdy und Torwart Weeke leisten sich schwere Patzer

Krasse individuelle Fehler von Robin Twyrdy vor dem 0:1 und 0:3 sowie zwei schwere Patzer von Torhüter Marius Weeke, der seinen Platz am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Alemannia Aachen an den wieder genesenen Marcel Hölscher verlieren dürfte, vor dem 0:2 und 0:3 passten ins Bild. »In der Halbzeit hat mich die Mannschaft zum ersten Mal von einer anderen Seite kennengelernt. Das werden wir vertiefen«, berichtete Björn Mehnert mit belegter Stimme von einer lautstarken Kabinenansprache.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 21. August, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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