Oberliga-Handballer aus OWL dürfen nicht unter dem Status „Profis“ trainieren und eine Aufstiegsrunde spielen
Auch Loxten erhält keine Genehmigung

Versmold-Loxten -

Der Wunsch nach einer Aufstiegsrunde unter Profi-Bedingungen wird den Sportfreunden Loxten nicht erfüllt. Weil die Stadt Versmold den Oberliga-Handballern keine Sondergenehmigung für Profisport erteilt, bleibt die Hallennutzung weiterhin untersagt. Die gleiche Absage ihrer Kommunen erhielten auch die OWL-Konkurrenten TSG Harsewinkel und TSG AH-Bielefeld. Jetzt läuft alles auf eine Ermittlung des Meisters am Grünen Tisch heraus. Mit Kommentar
Mittwoch, 21.04.2021, 23:02 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.04.2021, 23:02 Uhr
Loxtens Trainer Michael Boy und sein Team erhalten keine Sondergenehmigung für eine Hallennutzung. Foto: Sören Voss
Versmolds Bürgermeister Michael Meyer-Hermann überbrachte SF Loxtens Vorsitzenden Andy Evers am Mittwoch die schlechte Nachricht, dass die Stadt den Sportfreunden nicht helfen kann. Eine Sondergenehmigung wäre nur möglich gewesen, wenn die heimischen Oberliga-Handballer den Status von Profisportlern erlangt hätten. Meyer-Hermann und Harsewinkels Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide hatten beim NRW-Gesundheitsministerium nach dieser Möglichkeit gefragt. Die Antwort war eindeutig: Nur wer mit dem Handballspielen seinen Haupterwerb bestreitet, kann als Profi eingestuft werden. Die gleiche Auskunft bekam Raphael Tigges. Der CDU-Landtagsabgeordnete für die Kommunen Gütersloh, Herzebrock Clarholz und Harsewinkel hatte dieses Thema mit Andrea Milz, NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, erörtert.
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