TSV Amshausens Fußballer setzen auf Kontinuität
Tischler geht in seine sechste Saison als TSV-Coach

Beim TSV Amshausen legt man großen Wert auf Kontinuität. „Wir wollen den erfolgreich eingeschlagenen Weg mit jungen Leuten aus dem eigenen Nachwuchs fortsetzen“, sagt die Sportliche Leiterin Marion Baum. „Da war es nur logisch und konsequent, mit den bisherigen Trainern in der kommenden Saison weiterzumachen. Nur bei der Zweiten wird es an der Seitenlinie eine Änderung aus beruflichen Gründen geben

Donnerstag, 21.01.2021, 13:10 Uhr
Meik Tischler bleibt Trainer des A-Ligsiten TSV Amshausen. Auch der komplette Kader hat verlängert. Foto: Martin Blümer

Steinhagen-Amshausen (WB). Meik Tischler (53) steht somit vor seiner sechsten Spielzeit beim TSV. Die Mannschaft liegt in der unterbrochenen Serie mit 13 Punkten auf dem dritten Rang der Kreisliga A und hat bei zwei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter SG Oesterweg durchaus Aufstiegschancen. Davon will Tischler momentan aber nichts wissen. „Der Aufstieg ist nicht unser Ziel. Priorität hat die langfristige Entwicklung der Mannschaft und des Vereins. Wir hätten vielleicht den Ehrgeiz aufzusteigen, sind aber noch nicht so weit. Auch wenn wir jeden in der Klasse schlagen können“, sagt Tischler.

Der 53-Jährige kann sich momentan kaum vorstellen, dass die Serie zu Ende gespielt wird „Aber ich hoffe, dass man die 50 Prozent der Partien schafft, um die Saison zu werten. Wenn wir ab Mai wieder um Punkte spielen dürften, wäre das ja bis zum 30. Juni, wenn auch mit viel Stress verbunden, möglich“, so Tischler. Bislang haben die meisten A-Liga-Teams sechs oder sieben ihrer 15 Hinrundenspiele ausgetragen. „Ohnehin wäre es wichtiger, dass wir überhaupt mal wieder zusammen auf den Platz dürfen. Denn das die Jungs sich gut verstehen, zeigt sich doch daran, dass alle für die anstehende Spielzeit bei uns zugesagt haben.“

Die Zweitvertretung des TSV liegt mit fünf Punkten auf Abstiegsplatz 15 in der Kreisliga B1. Allerdings sind drei weitere Zähler aus der abgebrochenen Partie bei SC Bosporus Bielefeld fest eingeplant. Das Team wird auch 2021/22 von Rüdiger Scholz (42) gecoacht, der die Geschicke seit der Serie 2016/17 leitet. Er muss künftig jedoch auf seinen bisherigen Co-Trainer Jan-Hendrik Trassmer verzichten. Der 35-Jährige scheidet aus beruflichen Gründen aus und möchte nur noch in der Altliga kicken. Scholz bekommt stattdessen mit Nezamettin Akman (31) einen gleichberechtigten Partner an seine Seite. Akman spielt in der dritten Mannschaft und trainiert bis zum Ende dieser Serie die F-Junioren des TSV. „Nezi, wie ihn bei uns alle nennen, absolviert momentan den C-Lizenz-Lehrgang und strebt anschließend die B-Lizenz an“, ist Marion Baum von dem Neuling im Seniorenbereich überzeugt.

Die dritte Mannschaft, Siebter in der Kreisliga C3, wird weiterhin von Stefan Schütter (36) betreut, der damit die fünfte Saison in Folge die Verantwortung haben wird.

Bei den Frauen macht Abteilungsleiterin Natalie Kordes mit dem Trainergespann Alexander Wallenstein und Dominic Kreuzer in der kommenden Spielzeit weiter. Die Mannschaft um Torjägerin Lea Baum führt die Kreisliga mit der Maximalausbeute von 18 Zählern aus sechs Begegnungen vor dem punktgleichen SV Häger an. Die Chancen auf eine Wertung der Saison sind bei den Frauen ungleich höher als bei den Männern. In der zehn Mannschaften umfassenden Kreisliga fehlen nur noch 15 Partien, um das Minimalziel 50 Prozent ausgetragener Spiele (45 der insgesamt 90) zu erreichen. Am Ende soll der Aufstieg des TSV in die Bezirksliga stehen.

 

 

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