Volleyball: SC- Männer starten mit einem Sieg in die Oberliga-Saison
Ex-Nationalspieler verstärkt Halle – 3:1

Halle (WB/arz). Mit einem souveränen Sieg starteten SC Halles Volleyball-Männer in die neue Oberligasaison. Dagegen zog das Frauenteam gegen die alten Rivalinnen aus Minden im Kampf um Verbandsliga-Punkte den Kürzeren.

Montag, 07.09.2020, 23:00 Uhr
Philip Rosenthal und SC Halles Männer sind mit einem 3:1-Erfolg bei Neuling SuS Oberaden in ihre zweite Oberliga-Saison gestartet. Foto: Gunnar Feicht

Männer-Oberliga: SuS Oberaden - SC Halle 1:3 (20:25, 20:25, 25:22, 17:25). Einen Einstand nach Maß feierten Halles Männer gegen den Liganeuling. Nach zwei mehr oder weniger souveränen Sätzen sah Trainerin Nicole Abelshausen sich gezwungen, wegen einer Knieverletzung von Diagonalangreifer Michel Thies umzustellen. Es schlichen sich Unsicherheiten ins Spiel, zumal Tejas Kosfeld nach langer Pause als Zuspieler noch nicht wie gewohnt agierte. Oberaden nutzte die Unstimmigkeiten im Haller Spiel zum Satzgewinn. Im vierten Durchgang fand der SC in die Spur zurück, ließ nichts mehr anbrennen und setzte sich deutlich durch. Erstmals trat Halle mit zwei Liberos an. Schon früh ersetzte Neuzugang Blagoj Ginov, ehemaliger mazedonischer Nationalspieler, den an diesem Tag etwas indisponierten Niklas Feix. Es zeigte sich schnell, dass Ginov die erhoffte Verstärkung ist und sehr zur Stabilität der Annahme beiträgt.

Bereits am kommenden Donnerstag trifft der SC auf den Liganeuling VOR Paderborn, eine Mischung aus talentierten Nachwuchsspielern und Routiniers der Paderborner Vereine VOR Pb, VBC Pb und DJK Delbrück. Los geht es um 19.30 Uhr in der Sporthalle Masch II. Coach Abelshausen will das Training für eine Feinabstimmungen in der Abwehr mit dem neuen Libero nutzen, da Niklas Feix in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung steht.

Frauen-Verbandsliga: 1. VC Minden - SC Halle 3:0 (25:22, 25:19, 25:19). Wir wollten mehr, als wir an diesem Tag zu leisten im Stande waren“, beschreibt Trainer Bori Rzeha die Ursache für die zwar deutliche, aber keineswegs eindeutige Niederlage. Minden war in den entscheidenden Momenten den Tick besser, um die Sätze für sich zu entscheiden. Zu oft konnten sich die Haller Angreiferinnen nicht entscheidend gegen die gegnerische Abwehr durchsetzen. Trotz der Niederlage zeigte sich Rzeha nicht unzufrieden: „Man merkte der Mannschaft schon an, dass sie in dieser Zusammensetzung nur wenig zusammen trainiert hat.“ Eine ordentliche Vorstellung zeigt Julia Proksch auf der ungewohnten Position als Diagonalspielerin. Auch die beiden Neuzugänge Annalena Redecker und Nadine Günnewig deuteten ihr Potenzial an. „Wir müssen uns gedulden, weiter an unserem Spielsystem feilen, dann stellen sich auch die notwendigen Erfolge ein,“ ist sich Bori Rzeha ganz sicher.

Am kommenden Sonntag trifft die heimische Vertretung um 15.30 Uhr in der Ravensberger Sporthalle auf den Mitaufsteiger OTSV Ptr. Oldendorf. Ein Sieg ist Pflicht, um nicht gleich den Anschluss zu verlieren.

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