Berg- und Talfahrt: RC Teuto bietet 425 Radsportlern Herausforderungen und herrliche Ausblicke
Steiler Weg als neues Highlight

Halle (WB/guf). Der Jubel tausender Radsport-Fans wie tags zuvor beim Tour-de-France-Auftakt an der Mauer von Geraardsbergen fehlte zwar. Aber auch der eigene keuchende Atem kann Bestätigung dafür sein, etwas Besonderes geleistet zu haben: Die Radsportler bei der 33. Haller Berg- und Talfahrt haben speziell auf der langen 152-km-Runde richtig starke Leistungen geboten. Und das neue Highlight »Steiler Weg« bei Nettelstedt machte seinem Namen mit 20 Prozent Spitzensteigung alle Ehre.

Montag, 08.07.2019, 00:30 Uhr
Nach 25 flachen Kilometern die erste von vielen weiteren Hürden: die Radsportler im Anstieg zwischen Borgholzhausen und Wellingholzhausen. Foto: Gunnar Feicht

33. Haller Berg- und Talfahrt

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»Dieses Teilstück hatten wir bisher als Abfahrt in der Runde. Die zusätzliche Schleife der 152er-Strecke am Wiehengebirge wurde diesmal in der anderen Richtung gefahren«, erläuterte Frank Müller. Der Radtouren-Fachwart des RC Teuto Halle und ein Team von gut 50 Helfern hatte bei der Organisation hervorragende Arbeit geleistet. 425 Hobby-Radsportler konnten sich ganz auf ihre eigene sportliche Leistung und die vielen landschaftlich reizvollen Ausblicke zwischen Teuto und Wiehengebirge konzentrieren. Sogar aus Hamburg war ein Sportler angereist – um festzustellen, dass das Minden-Ravensberger-Hügelland seinem Namen alle Ehre macht.

Auf der 152er-Runde waren satte 1600 Höhenmeter zu meistern – ähnlich viele wie von den Tour-de-France-Profis am Samstag rund um Brüssel. Und dass der Schnellste Hobbysportler dieses Pensum mit einem rasanten Schnitt von 33 km/h in deutlich unter fünf Stunden schaffte, lässt viele staunen, die selbst schon einmal per Rennrad nach Büscherheide, über die Kahle Wart, nach Bergkirchen und von Nettelstedt nach Schnathorst geklettert sind. Auch die Runden über 117 km (960 Höhenmeter) und 76 km (740) hatten es in sich. Auf der 41er-Schleife fanden sich Einsteiger gut zurecht.

Nicht zuletzt dank der perfekten Ausschilderung: »Dafür haben wir fünf Zweierteams im Einsatz. Freitag und Samstag werden die Schilder angebracht, Sonntag früh gibt es eine Kontrollfahrt, nachmittags wird dann wieder abgeschildert«, beschreibt Frank Müller das Pensum, das eine der wichtigsten Gruppen im Orgateam leistet. Viel Lob erhielt auch die Arbeit der zwei Pannenhilfe-Teams: »Kettenriss am Surensiekweg in der Nähe von Holsen.« Knapp 20 Minuten nach dem Hilferuf per Handy war der Techniker zur Stelle.

Zum Service gehörte auch das Gratisgetränk für jeden Finisher. Schade, dass die Resonanz mit 425 Teilnehmern um 100 unter der Vorjahresbilanz blieb. »Einige haben gegenüber Vereinskollegen tatsächlich verlauten lassen, dass es ihnen zu frisch wäre«, wunderte sich Frank Müller nach Gesprächen mit den Teilnehmern. Dabei herrschten mit 15 Grad ideale Bedingungen – und an der Temperaturschraube können nicht mal die Haller Organisationsprofis drehen.

 

 

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