HSG-Keeper leistet sich beim 28:25-Erfolg Tätlichkeit an Raudies Rogalski-Ausraster trübt Derby

Verl (WB). Es ist ein faires und Mitte der zweiten Halbzeit auch enorm spannendes Derby, das sich die Handball-Verbandsligisten TV Verl und HSG Gütersloh liefern. Dann leistet sich der Gütersloher Eugen Rogalski einen üblen Ausraster und trübt die Stimmung beim verdienten 28:25 (16:14)-Erfolg der HSG.

Von Dirk Heidemann
Steffen Feldmann (Mitte) ist am Freitagabend der Derby-Dominator. 13 Treffer gelingen dem Rückraumspieler der HSG Gütersloh beim 28:25-Erfolg zum Saisonabschluss. Andre Hesse (links) und der TV Verl scheitern an ihrer eklatanten Abschluss-Schwäche.
Steffen Feldmann (Mitte) ist am Freitagabend der Derby-Dominator. 13 Treffer gelingen dem Rückraumspieler der HSG Gütersloh beim 28:25-Erfolg zum Saisonabschluss. Andre Hesse (links) und der TV Verl scheitern an ihrer eklatanten Abschluss-Schwäche. Foto: Uwe Caspar

Rogalski, bis dahin vor 300 Zuschauern bärenstarker Rückhalt seiner Mannschaft, pariert beim 21:19 für seine Farben (42.) einen Gegenstoß von Fabian Raudies – und leistet sich anschließend eine Tätlichkeit am Verler. Rote Karte mit Bericht ist die korrekte Entscheidung der Unparteiischen. »Diese dämliche Aktion von Eugen passt nicht zum Spiel. Sie schaukelt die Rivalität zwischen Gütersloh und Verl nur wieder hoch«, ist HSG-Trainer Olav Schomakers stinksauer, zumal sein Nachfolger Kim Sörensen zunächst mit nur einem Torhüter in die neue Saison gehen muss. »Man sollte das Fehlverhalten einer Einzelperson nicht zu hoch hängen. Vorher war es der normale ›Trashtalk‹ in einem Derby, das müssen die Spieler ertragen können«, bleibt TVV-Trainer Sören Hohelüchter bezüglich der Randerscheinungen gelassen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Wochenendausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh

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