Vor dem Duell gegen Arminia: Borussias Aufsichtsratsvorsitzender Professor Dr. Körfer über die Super League, Geldgier und Vertragsklauseln
„Das Finanzielle ist aus dem Ruder gelaufen“

Bielefeld (WB) -

Der Blick auf Arminias Restprogramm verrät: Das Bundesligaspiel an diesem Sonntag (18 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach dürfte von den vier verbleibenden das schwierigste auf dem Weg zum Klassenerhalt werden. Doch dass andere Abstiegskandidaten wie Köln und Mainz in dieser Saison schon im Borussia-Park gewonnen haben, dürfte dem DSC Mut machen. Einer, der ein Herz für Borussia und Arminia hat, ist Professor Dr. Reiner Körfer (79). Von Dirk Schuster
Donnerstag, 22.04.2021, 23:30 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.04.2021, 23:30 Uhr
Seit 2006 gehört Professor Dr. Reiner Körfer dem Aufsichtsrat der Borussia an. Foto: imago
Der Mediziner war Ärztlicher Direktor des Herz- und Diabeteszentrums Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen und ist seit 2012 Aufsichtsratsvorsitzender bei der Borussia. Vor dem Spiel gegen Bielefeld spricht er über seine Mitgliedschaft beim DSC, Ausstiegsklauseln in Verträgen, Geldgier und die Chance auf einen Meistertitel mit Mönchengladbach.   Nach dem 2:3 am Mittwoch in Hoffenheim: Was ist noch drin für Borussia Mönchengladbach in dieser Saison, Herr Professor Dr. Körfer? Reiner Körfer: Die Europa League ist sicher noch drin. Aufgrund der DFB-Pokal-Konstellation ergibt sich ja die Möglichkeit, dass sich auch der Tabellensiebte für den internationalen Wettbewerb qualifizieren könnte. Dennoch bin ich sehr enttäuscht. Den Anspruch, das Spiel nach einer 2: 0-Führung zu gewinnen, muss man haben. Welche Auswirkungen hätte es für den Verein, wenn das nicht klappen würde? Körfer: Wir sind finanziell so stabil aufgestellt, dass uns das nicht umhauen würde. Wir haben keine Bürgschaften vom Land oder ähnliches in Anspruch genommen. Bei anderen Klubs (1.
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